Das Konzept: Jeder von uns trägt ein unsichtbares „Stressglas" mit sich. Belastungen aus Schule, Sport, Familie, Freundeskreis und Medien sammeln sich wie Wasser darin. Nicht der einzelne Tropfen ist entscheidend – sondern der Gesamtfüllstand. Diese Übung hilft dir, deinen aktuellen Füllstand zu sehen und zu verstehen, was du beeinflussen kannst.
Zeichne ein, wie voll dein Glas gerade ist (0 % = leer, 100 % = übergelaufen).
Beispiel: 65 % bedeutet: noch Luft nach oben, aber es wird eng.
Deine aktuellen Stressoren
Schreib auf, was dein Glas aktuell füllt – und sortiere dann nach zwei Spalten:
✓ Kann ich ändern
Beispiele: Lernorganisation, Schlafzeiten, Handy-Zeiten, Trainingslast
—
—
—
✗ Kann ich nicht ändern
Beispiele: Wetter, Noten anderer, Verhalten von Mitschülern
—
—
—
Zwei Wege, das Glas zu leeren
Weg 1: Weniger einfüllen – was kann ich reduzieren?
Schau auf die Liste „Kann ich ändern". Welche ein oder zwei Sachen könntest du diese Woche weniger tun oder anders organisieren?
Weg 2: Regelmäßig ablaufen lassen – wie kann ich entspannen?
Was hilft dir zu entspannen? (Musik, Bewegung, Zeit mit Freunden, eine Entspannungsübung, Schlaf…)