Unterrichtsvorhaben · Klasse 7 · Sport Sek I

Dauerlauf macht Spaß

Ausdauerndes Laufen motivierend und gesundheitsgerecht gestalten: Die SuS entwickeln über Wahrnehmung, Steuerung, Variation und Bewertung ein individuell angemessenes Ausdauertraining.

8Unterrichtseinheiten
3/4Zielbereich der D&D-Skala
FokusMotivation + Gesundheit
KLPHandlungskompetenz in Bewegung, Spiel und Sport

Lernweg-Infografik zum Unterrichtsvorhaben

Die folgende Infografik verdichtet Lerngegenstände, Kompetenzzuwächse und die Leitidee der Reihe in einem durchgehenden Lernweg. Per Klick öffnet sich eine Lightbox mit Zoom- und Druckfunktion.

Klick für Großansicht · Zoom · DruckInfografik zum Lernweg des Unterrichtsvorhabens Ausdauer macht Spaß

Didaktische Grundidee

1 · Ausgangslage sichtbar machenTempowechsel und Spaßskala klären, wann Ausdauer als passend, langweilig oder überfordernd erlebt wird.
2 · Belastung steuern lernenD&D-Skala, Puls, Redefähigkeit und Körperreaktionen werden als Steuerungsgrößen erprobt.
3 · Motivation gestaltenWalking, Laufspiele, Orientierungslauf, App-Training und kooperative Wettkämpfe zeigen unterschiedliche Zugänge.

Reihenübersicht aus dem Ursprungsdokument

UE 1Wirklich alles im grünen Bereich? Die Tempowechselmethode als Grundlage für die Ermittlung der Ausgangslage zur individuellen Trainingsgestaltung und Laufgruppenbildung.
UE 2Was sagt mir mein Körper? Anwendung des subjektiven Belastungsempfindens (D&D Skala) versus der Steuerungsgröße Pulsmessung bei Ausdauerbelastungen
UE 3Es ist einfach, es macht Spaß und jeder kann es: Durchführung von drei Walkingeinheiten mit variierender Intensität und Festhalten einer individuellen Schrittfrequenz für ein ausdauerndes Walkingtraining.
UE 4Fit 4 fun – Laufen mit Spaß (Teil 1) – Durchführung eines kommunikativen und kooperativen ausdauernden Laufens als eine motivierende Übungsform
UE 5Fit 4 fun - Laufen mit Spaß (Teil 2) – Durchführung eines Orientierungslaufs als eine motivierende Übungsform zum ausdauernden Laufen.
UE 6Freeletics – eine App als Alternative zum ausdauernden Laufen? Durchführung eines individuellen Trainings mit der App Freeletics als Alternative für ein gesundheitsorientiertes und motivierendes Ausdauertraining
UE 7„Jetzt geht´s um die goldene Ananas!“ – Bewerten kooperativer Wettkampfformen hinsichtlich motivationaler und gesundheitsfördernden Eigenschaften für ein lebenslanges Sporttreiben
UE 8Leistungsüberprüfung: Kolloquium

Verbindung zum Kernlehrplan Sport Sek I NRW

Das Unterrichtsvorhaben passt zum Doppelauftrag des Schulsports: Entwicklungsförderung durch Bewegung, Spiel und Sport sowie Erschließung der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur. Es greift vor allem die Perspektiven D (Leisten erfahren, verstehen und einschätzen), E (kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen) und F (Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln) auf.

Die Reihe ist kompetenzorientiert angelegt: Bewegungspraxis wird systematisch mit Sach-, Methoden- und Urteilskompetenz verbunden. Die SuS laufen nicht nur, sondern erfassen Belastung, vergleichen Steuerungsgrößen, wählen Methoden und beurteilen deren motivationalen sowie gesundheitlichen Wert.

Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf BF/SB 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen, insbesondere aerobe Ausdauerfähigkeit, Aufwärmen und individuelle Belastungswahrnehmung. Ergänzend wird BF/SB 3: Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik berührt, vor allem über alternative leichtathletische Wettbewerbe wie Orientierungslauf und kooperative Laufwettkämpfe.

Die Freeletics-Stunde wird als kritisch-reflexive Auseinandersetzung mit digitalen Medien und Fitnesstrends gerahmt: Nicht die App an sich ist der Lerngewinn, sondern die begründete Beurteilung von Belastung, Technik, Spaß, Risiken und Passung zur eigenen Gesundheit.

Unterrichtskarten mit vollständigen Verlaufsplänen

Jede Karte enthält eine verdichtete didaktische Lesart. Der Button öffnet den vollständigen Verlaufsplan bzw. die zugehörigen Originaltabellen als cleanes Overlay.

Neu: Bei UE 3, UE 6 und UE 8 sind die Alternativen direkt in den Karten sichtbar und zusätzlich in den Overlays ausgeführt.

UE 1Diagnose & Irritation

Wirklich alles im grünen Bereich?

Tempowechselmethode zur Ermittlung der Ausgangslage, Spaßwahrnehmung und Laufgruppenbildung.

Die Stunde macht die Ausgangshaltung der Lerngruppe sichtbar: Ausdauer wird häufig als anstrengend oder langweilig erlebt. Über Tempowechsel und Spaßskala entsteht die Leitfrage, wie man fit werden kann, ohne Ausdauer nur als Überforderung zu erleben.

UE 2Belastung steuern

Was sagt mir mein Körper?

Subjektives Belastungsempfinden / D&D-Skala versus Pulsmessung.

Die SuS prüfen, ob ein nach Gefühl gesteuertes Training zielgerichtet und planmäßig sein kann. Die Pulswerte werden nicht als absolute Wahrheit, sondern als Vergleichsfolie für Körperwahrnehmung genutzt.

UE 3Alternative Zugänge

Es ist einfach und jeder kann es: Walking

Drei Walkingeinheiten mit variierender Intensität und individueller Schrittfrequenz.

Walking erweitert den Laufbegriff: Ausdauertraining muss nicht zwingend Joggen sein. Entscheidend ist die angemessene Intensität im individuell tragfähigen Bereich.

AlternativeSpeed-Hiking / Foto-Safari

Zügiges Gehen wird als altersangemessene Ausdauerform mit einer Such-, Foto- oder Geocaching-Light-Aufgabe verbunden.

  • Motivierender als reines Walking, weil ein konkreter Auftrag entsteht.
  • Niedrigere Hemmschwelle für laufschwächere SuS.
  • Ziel: Geh-Ausdauer im individuell passenden Belastungsbereich.
UE 4Spiel & Kooperation

Fit 4 fun – Laufen mit Spaß (Teil 1)

Kommunikatives und kooperatives ausdauerndes Laufen: 6-Tage-Rennen und Tabu-Laufspiel.

Die Laufbelastung wird über Spielidee, Kommunikation und Teamstruktur motivational umgedeutet. Reflektiert wird, wann Ausdauer in der Gruppe Spaß macht.

UE 5Abwechslung & Zielbezug

Fit 4 fun – Laufen macht Spaß! (Teil 2)

Orientierungslauf als motivierende Übungsform zum ausdauernden Laufen.

Die Schatzsuche im Park ersetzt das monotone Rundenlaufen durch Orientierung, Spannung, Kommunikation und ein motivierendes Ziel.

UE 6Digitale Fitness kritisch prüfen

Freeletics – App als Alternative?

Individuelles App-Training als Alternative für gesundheitsorientiertes und motivierendes Ausdauertraining.

Die App wird nicht nur ausprobiert, sondern hinsichtlich Belastung, Technik, Durchführbarkeit und Spaß beurteilt. Didaktisch wichtig ist die kritische Rahmung von Fitnesstrends.

AlternativeBiathlon in der Sporthalle

Statt App-Training: Wechsel aus Laufrunden und Konzentrationsaufgaben, z. B. Zielwerfen auf Hütchen, Kästen oder Markierungsfelder.

  • Ausdauerbelastung wird spielerisch rhythmisiert.
  • Pulswechsel und Fokussierung unter Belastung werden erfahrbar.
  • Didaktisch sicherer und kontrollierbarer als hochintensives App-/HIIT-Training.
UE 7Kooperativer Wettkampf

Jetzt geht’s um die goldene Ananas!

Kooperative Wettkampfformen hinsichtlich motivationaler und gesundheitsfördernder Eigenschaften bewerten.

Die Reihe mündet in eine Bewertung von Wettkampf, Kooperation und Gesundheitsperspektive. Wettkampf wird nicht als reiner Leistungsvergleich, sondern als sozial und motivational gestaltbares Format verstanden.

UE 8Sicherung & Urteil

Leistungsüberprüfung: Kolloquium

Kriteriengeleitete Reflexion der Reihe.

Im Ursprungsdokument ist UE 8 als Kolloquium ausgewiesen. Ein detaillierter Verlaufsplan ist nicht enthalten; deshalb wird die Leistungsüberprüfung hier transparent als begründete Reflexionsleistung gerahmt.

AlternativeLauf-Challenge & Ausdauer-Führerschein

15–20 Minuten Laufen im individuell passenden Wohlfühltempo, anschließend kurze Reflexion als „Ausdauer-Führerschein“.

  • Bewertet wird nicht primär Normleistung, sondern begründete Steuerung.
  • Reflexion zu Puls, D&D-Skala, Spaßskala, Motivation und Gesundheitsbezug.
  • Altersgerechte Alternative zum rein mündlichen Kolloquium.
Zusatzidee: Der Zielbereich der D&D-Skala 3/4 kann sprachlich als „Flow-Bereich“ markiert werden: nicht unterfordert, nicht überfordert, sondern zügig, kontrolliert und länger durchhaltbar. Das ist keine neue Skala, sondern eine schülernahe Übersetzung der Belastungssteuerung.

Steuerungsinstrumente der Reihe

D&D-Skala / Belastungsempfinden

1kaum Anstrengung
2leicht
3/4anstrengend bis sehr anstrengend · Zielbereich für gesundheitsorientiertes Ausdauertraining
5zu anstrengend
6viel zu anstrengend

Spaßskala

6Es hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht.
5Es hat mir keinen Spaß gemacht.
4Es hat mir ein wenig Spaß gemacht.
3Es hat mir Spaß gemacht.
2Es hat mir viel Spaß gemacht.
1Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. (MEGA)

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Vollständiger extrahierter Dokumentinhalt

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Volltext / Tabellen anzeigen

Originaltabelle 0

Thema des UVs: Dauerlauf macht Spaß - ausdauerndes Laufen motivierend und gesundheitsgerecht gestalten.
Ziel des UVs:
Die SuS können ein individuell angemessenes und motivierendes Ausdauertraining durchführen und dabei gesundheitsorientierte Kriterien berücksichtigen.
Einheiten des UVs
Themen des UVs
UE 1
Wirklich alles im grünen Bereich? Die Tempowechselmethode als Grundlage für die Ermittlung der Ausgangslage zur individuellen Trainingsgestaltung und Laufgruppenbildung.
UE 2
Was sagt mir mein Körper? Anwendung des subjektiven Belastungsempfindens (D&D Skala) versus der Steuerungsgröße Pulsmessung bei Ausdauerbelastungen
UE 3
Es ist einfach, es macht Spaß und jeder kann es: Durchführung von drei Walkingeinheiten mit variierender Intensität und Festhalten einer individuellen Schrittfrequenz für ein ausdauerndes Walkingtraining.
UE 4
Fit 4 fun – Laufen mit Spaß (Teil 1) – Durchführung eines kommunikativen und kooperativen ausdauernden Laufens als eine motivierende Übungsform
UE 5
Fit 4 fun - Laufen mit Spaß (Teil 2) – Durchführung eines Orientierungslaufs als eine motivierende Übungsform zum ausdauernden Laufen.
UE 6
Freeletics – eine App als Alternative zum ausdauernden Laufen? Durchführung eines individuellen Trainings mit der App Freeletics als Alternative für ein gesundheitsorientiertes und motivierendes Ausdauertraining
UE 7
„Jetzt geht´s um die goldene Ananas!“ – Bewerten kooperativer Wettkampfformen hinsichtlich motivationaler und gesundheitsfördernden Eigenschaften für ein lebenslanges Sporttreiben
UE 8
Leistungsüberprüfung: Kolloquium

Originaltabelle 1

UE 1: Ausdauer macht kein Spaß! Die Spaßwahrnehmung bei unterschiedlichen Belastungsintensitäten als Einsteig in das UV zur Ermittlung der Einstellung der SuS zum Unterrichtsvorhaben Ausdauer mit Hilfe der Tempowechselmethode.
Stundenziel: Die SuS können den Spaßfaktor der Tempowechselmethode erklären und hinsichtlich des Vorgehens des Unterrichtsvorhabens beurteilen.
Lehrschritte/ Lehrformen
Lehrerintention und -aktivität
Inhaltsaspekte (z.B. Gegenstände, Fachbegriffe, Fragestellungen, Aufgaben)
Lernschritte/ Lernformen
Intendiertes Schülerverhalten
Einstieg
L. schreibt den Begriff Ausdauer an
Vorstellung der Tabelle
Stummer Impuls: Begriff Ausdauer steht am Whiteboard.
LV: Wir werden heute testen, wie gut ihr seid.
Warum macht es euch denn kein Spaß?
Spaßskala mit 6 Abstufungen wird erklärt.
SuS äußern sich: Das ist anstrengend, langweilig, macht kein Spaß.; Können wir nicht was anderes machen; ich bin noch nie lange gelaufen. Ausdauer ist wichtig für die Gesundheit.
Erarbeitung I
L. gibt Signal zum Wechsel
Führen die Tempowechselmethode durch. (22 min)
START -> Walking (3 Minuten) -> Jogging (6 Minuten) -> Sprint (100 m) -> Gehen (3 Minuten) -> Jogging (6 Minuten)
->Sprunglauf (2 x 10 Meter) -> Walking (3 Minuten) ->Ziel
SuS tragen ihr Belastungsempfinden in die Tabelle ein.
Auf Pfiff wechseln die SuS die Belastungsintensität.
Auswertung
L. moderiert
Spaßskala ausfüllen
Wann macht Laufen Spaß?
Was könnte also unser Ziel, in den nächsten Stunden sein?
Die SuS füllen die Spaßskala aus.
SuS: Laufen macht dann Spaß, wenn es nicht zu anstrengend ist.
SuS antworten: Wie kann ich beim Laufen spaß haben und trotzdem fit werden? Wie langsam kann ich laufen und trotzdem dabei fit werden.

TEMPOWECHSELMETHODE

START -> Walking (3 Minuten) -> Jogging (6 Minuten) -> Sprint (100 m) -> Gehen (3 Minuten) -> Jogging (6 Minuten)

->Sprunglauf (2 x 10 Meter) -> Walking (3 Minuten) ->Ziel

Ausdauer macht kein Spaß!

Spaßskala

Originaltabelle 2

Spaßskala
6
Es hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht
5
Es hat mir keinen Spaß gemacht.
4
Es hat mir ein wenig Spaß gemacht.
3
Es hat mir Spaß gemacht.
2
Es hat mir viel Spaß gemacht.
1
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. (MEGA)

Originaltabelle 3

Lehrschritte/ Lehrformen
Lehrerintention und -aktivität
Inhaltsaspekte (z.B. Gegenstände, Fachbegriffe, Fragestellungen, Aufgaben)
Lernschritte/ Lernformen
Intendiertes Schülerverhalten
Medien/ Materialien/ Sozialformen
Einstieg
Begrüßung
Lehrer zeigt Bildimpuls
Zeigt die mod. D&D-Skala als Plakat und erläutert die dahinterstehende Idee
Formuliert weiterführende Frage
Gemeinsames finden des Stundenthemas/ Problemfrage
Klärung des geminsamen Vorgehens
„Was glaubt ihr? Wo würde sich der Sportler auf dem Bild hier wohl einordnen?“
„Trainiert ihr auch so? Ihr hab ja in den letzten Wochen auch ein Lauftraining durchgeführt ...“
„Wonach habt ihr euch bei der Wahl der Trainingsanstrengung gerichtet?“
„Wenn ihr bedenkt, dass Training nach unserer Definition systematisch und planvoll sein soll – wie etwas das Training nach Pulswerten – einige von euch aber sagen, dass sie auch nach Gefühl trainiert haben, welche Frage muss man sich dann stellen?“
Das Problem kann durch einen Versuch erschlossen werden
SuS beschreiben und schätzen ein:
„Sehr erschöpft, ausgepowert“
„hat hart/ zu hart trainiert“
SuS vermuten:
„Eher im oberen Bereich (5/6)“
SuS berichten erfahrungsgeleitet:
„Ja/Nein, weil …“
„Nach Gefühl,
Nach Pulswerten wie in der 5/6 gelernt
So, dass es hart war, aber nbicht zu hart …“
SuS erschließen die Problemfrage:
„Kann man nach Gefühl zielgerichtet und planmäßig trainieren?
Unterrichtsgespräch im Plenum (Sitzviereck)
Bildimpuls
Plakat zur Ausdauer a
Erarbeitung 1/ Erprobung
Lehrer erläutert
Lehrer sagt die Zeiten an, betreut usw.
„Lauft 3 Minuten, sodass jeder Einzelne von euch es als leicht empfindet. Messt beim Stoppsignal euren Puls und tragt ihn auf dem Plakat ein.
Lauft dann 3 Minuten so, dass es jeder einzelne von euch es als anstrengend empfindet, messt danach wieder euren Puls und tragt ihn ebenfalls ein. Abschließend lauft ihr max. 1 Minute so schnell ihr könnt und versucht diese Tempo zu halten. Danach tragt ihr wieder den Puls ein. Brecht den Lauf ab, wenn ihr euer Anfangstempo nicht mehr halten könnt.“
3 Läufe durchführen
Arbeitsauftrag verstehen
Bewegungsaufgabe nach Plan ausführen, subjektives Belastungsempfinden und Pulswerte ermitteln
Einzelarbeit
Plakat Ausdauer (s.o.)
Stifte
Stoppuhren
Plakat zum Belastungsempfinden
Reflektierte Praxis 1/ Nach dem ersten Lauf (Phase ist optional/ nur bei offensichtlichen Problemen)
Klärung evtl. auftretender Probleme
„Gibt es Probleme bei der Durchführung?“
Zentralkorrektur
„SuS beschreiben („Puls kann nicht gefunden werden, Lauf ist zu lang/kurz usw.“)
Finden gemeinsam mit dem Lehrer Lösungen
Erarbeitung 2/ Erprobung/ Wiederaufnahme
Vgl. Erarbeitung 1
Durchführung der beiden weiteren Läufe
Vgl. Erarbeitung 1
Vgl. Erarbeitung 1
Reflektierte Praxis 2
Moderation
Ausweitung: Lehrer zeigt das „Wissenschaftsplakat“
Ausweitung: Lehrer deckt das gesamt „Wissenschaftsplakat“ samt den Spalten mit den Körperreaktionen auf.
„Schaut euch eure Ergebnisse an und beschreibt sie.“
„Vergleicht nun eure Werte mit den Pulswerten, die die Wissenschaft zum subjektiven Belastungsempfinden zuordnet.“
„Was heißt eigentlich leicht, schwer usw.? Woran erkenne ich das?“
Zielgerichtete Erörterung
SuS werten Plakat aus:
„Es ergibt sich ein Muster: Je höher der subjektive Grad, desto höher steigt der Puls.“
Insgesamt eine Kumulation bei best. Werten, „Ausreißer“ sind möglich (und unproblematisch).
„Es gibt einen Zusammenhang zwischen Laufgeschwindigkeit und und subjektivem Belastungsempfinden.“
SuS beschreiben vergleichend:
„Stimmmt mit unseren Werten voll/einigermaßen/gar nicht überein.“
Schüler vermuten zunächst und verständigen /einigen sich dann unter Zuhilfenahme des Plakats auf einigermaßen objektivierbare Körperreaktionen, die man den subjektiven Begriffen zuordnen kann.
Unterrichtsgespräch im Plenum (Sitzviereck)
Plakat zum Belastungsempfinden (s.o.)
Plakat zur Ausdauer b
Plakat Ausdauer c
Anwendung
Lehrer greift den „roten Faden“ auf, formuliert den Arbeitsauftrag
Lernaufgabe
„Lauft 10Minuten in einem Pulsbereich von 140-175bpm und überprüft, ob bei euch persönlich das Belastungsempfinden dabei wirklich
1)in Stufe ¾ landet und
2)ob die zugeschriebenen Körperreaktionen bei euch auch zutreffen.“
„Entscheidet selbst: Braucht ihr einen Partner oder löst ihr den Auftrag besser alleine?“
SuS überprüfen ob ihre Pulswerte mit den von der Wissenschaft festgelegten Kriterien eines subjektiven Belastungsempfindens übereinstimmen.
SuS entscheiden sich begründet für oder gegen das Laufen in einer Gruppe, mit einem Partner (z.B. um die „Redefähigkeit“ zu überprüfen).
Einzelarbeit/ Partnerarbeit/Gruppenarbeit
Stoppuhren
Plakat zur Ausdauer c
(s.o.)
Reflektierte Praxis 3/Abschlussreflexion
Moderation
Lehrer gibt ggf. noch Hinweise auf „Hochpulser“/ „Niedrigpulser“
„Wie hat die Steuerung über das subjektive Belastungsempfinden funktioniert?“
„Beurteilt: Könnt ihr euer Training nun über das subjektive Belastungsempfinden zielgerichtet steuern?“
„Wenn ihr demnächst lauft und dabei feststellt, dass ihr euch trotz sehr niedriger Pulswerte ganz miserabel fühlt und das Training als sehr anstrengend oder sogar als zu anstrengend empfindet: woran kann das liegen und was macht ihr?“
Erfahrungsgeleitete Erörterung
„Gut/Nicht so gut, weil…“
Ja/Nein, weil… Es kommt drauf an…“
SuS vermuten/ berichtenerfahrungsgeleitet:
„Tagesform, Infekt, Übertraining, Stress usw.“
SuS entscheiden:
„Auf den Körper hören vs. gegen den Körper laufen …“
Einzelarbeit/ Partnerarbeit/Gruppenarbeit
Stoppuhren
Plakat zur Ausdauer c
(s.o.)
Abschluss
Gemeinsame Planung des weiteren Vorgehens
Siehe Verlaufsplan UE
SuS stellen ggf. Rückfragen.
Unterrichtsgespräch im Plenum

Bildimpuls:

Plakat zur Ausdauer a:

Plakat zum Belastungsempfinden Plakat zur Ausdauer b

Plakat Ausdauer c

UE 3:

Es ist einfach und jeder kann es - Walking

Durchführung von drei Walkingeinheiten mit variierender Intensität und Festhalten einer individuellen Schrittfrequenz für ein Ausdauertraining beim Walken.

Verlauf der Stunde in Bezug auf die Lernprogression des SuS

Originaltabelle 4

Die SuS lernen Walking als Ausdauersportart kennen.
Die SuS führen die richtige Technik in Ansätzen durch.
Die SuS sollen drei verschiedene Intensitäten beim Walking kennenlernen und dadurch wiederholen, dass die Intensität ein grundlegender Einflussfaktor beim Ausdauertraining ist.
Die SuS stellen fest, inwiefern Walking anstrengend sein kann und Spaß machen kann (Einordnung in unsere Skala).
Die SuS beurteilen, welche Schrittfrequenz für sie am geeignetsten ist.

Originaltabelle 5

Einstieg und Aufwärmen
6 Min
Mit einer Bewegungsgeschichte werden die SuS an den Lerngegenstand herangeführt.
„Du wachst morgens in deinem Bett auf […], plötzlich merkst du, dass du viel zu spät dran bist. […] Schnelles Anziehen. […] Frühstück. […] Ranzen packen. […] Du gehst los zum Bus. Da du spät bist musst du zügig zur Bushaltestelle gehen. Rennen musst du noch nicht. [3-4 Min] Alle steigen in den Bus ein und fahren wieder zur Ausgangsposition.
Kann jemand einen Zusammenhang des Aufwärmens mit unserem Thema herstellen?
Diskussion, ob schnelles Gehen Ausdauertraining sein kann…
FS: Wie finde ich das richtige Walktempo für mein Ausdauertraining?
SuS: Schnelles Gehen als Ausdauertraining
SuS: „Je nachdem wie schnell und wie lange man walkt “
Erarbeitung I
7 Min
Erarbeitung der Walking Technik mit Hilfe eines Arbeitsblatts (siehe Anhang) in Kleingruppen.
Aufgabe für Passive SuS: Bewegungskorrektur anhand eines Fehler- oder Technikbogens.
Grundhaltung, Armeinsatz, Beinarbeit, Fußarbeit
Erarbeitung II
30 Min
3 x 6 Min walken mit verschiedenen Schrittfrequenzen: 80, 120, 150 p.m. und Erholungspausen dazwischen, die zum Eintragen der Werte auf dem AB dienen.
Umsetzung? Tempo vorgeben?
Erklärung
Reflexion
Die SuS übertragen ihre Ergebnisse aus der Tabelle in unsere Skala auf dem AB.
Besprechung der Ergebnisse. Diskussion über Vor- und Nachteile der sanften Ausdauerbelastung
Welche Schrittfrequenz ist bei mir für ein gesundheitsorientiertes Ausdauertraining angemessen und warum ist sie angemessen? // „Wann liege ich im golden Bereich“?
Liegt die Anzahl der Schritte pro Minute zu niedrig, steigt die Herzfrequenz nicht genug an - und ist die Intensität nicht hoch genug - , um einen wirkungsvollen Trainingseffekt zu erreichen.
Bei zu hoher Schrittfrequenz halte ich nicht lange durch
SuS:
- Langweilig, +jeder kann es,
+ Abwechselung

„Wie walke ich richtig?“

Technikmerkmale beim Walking Die drei häufigsten Fehler

Meine individuelle Schrittfrequenz für ein Ausdauertraining durch Walking

Originaltabelle 6

Name:
Spaß
Belastungsempfinden
1. Walk: 80 Schritte p.M.
2. Walk 120 Schritte p.M.
3. Walk 150 Schritte p.M.
Meine Schrittfrequenz für ein Ausdauertraining:
Begründung:

Originaltabelle 7

Spaß
1
2
3
1
2
3
4
5
Intensität
6
4
5
6

UE 4: Fit 4 fun – Laufen mit Spaß (Teil 1) – Durchführung eines kommunikativen und kooperativen ausdauernden Laufens als eine motivierende Übungsform

Lernziel: Die SuS können das „6-Tage-Rennen“ sowie das „Tabu-Laufspiel“ als eine Form des Ausdauertrainings hinsichtlich der individuellen Motivation und des Belastungsempfindens beurteilen.

Originaltabelle 8

Lehrschritte / Lehrformen
Lehrerintention und -aktivität
Inhaltsaspekte (z.B. Gegenstände, Fachbegriffe, erwartete Schülerbeiträge, Fragestellungen, Aufgaben ...)
Lernschritte / Lernformen
Intendiertes Schülerverhalten
Medien/
Materialien
Einstieg und Aufwärmen
Begrüßung / Herstellen von Transparenz
Aufwärmen
Informierender Unterrichtseinstieg: Die Stundenstruktur und das Stundenziel werden den SuS vorgestellt: Heute beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Ausdauertraining Spaß machen kann. Dafür führen wir die beiden Spielformen 6-Tage-Rennen und das Tabu-Laufspiel durch. Dazwischen reflektieren wir, wie dieses Ausdauertraining für euch ist und wann Ausdauertraining Spaß macht.
Laufspiel Personenraten: Spiel mit gemütlichem Lauftempo
SuS hören aufmerksam zu
SuS sollen ein gleichmäßiges Lauftempo realisieren und ihr Lauftempo so wählen, dass sie sich unterhalten können, ohne aus der Puste zu kommen
Bankviereck
Zettel, Stifte
Motorische Erarbeitung 1
Mannschaftseinteilung
L erklärt das Spiel
L achtet auf Regeleinhaltungen
L bestimmt 4 Mannschaften
Laufspiel: 6-Tage-Rennen: Ziel des Wettkampfes ist es, in einer vorgegebenen Zeit von 20 Minuten mit dem eigenen Team möglichst viele Runden zu erlaufen. Pro Gruppe läuft dabei nur ein Schüler zur selben Zeit, wobei aufgrund der Länge des Wettkampfes jeder Läufer individuell seine Stärke in die Gesamtbelastung des Teams einbringen kann.
SuS gehen in die zugewiesene Mannschaft
SuS hören zu und stellen ggf. Fragen
SuS führen das Laufspiel durch
Hütchen, 4 Bänke, Stoppuhr, Stifte, Arbeitsbogen
Reflektierte Praxis 1 - Zwischenreflexion
Moderation
Wie war dieses Laufspiel?
Reflektieren der praktischen Erprobung
SuS ermitteln ihr subjektives Belastungsempfinden sowie den Spaß-Wert (s. AB)
Bankviereck
Motorische Erarbeitung 2
Mannschaftseinteilung
L erklärt das Spiel
L achtet auf Regeleinhaltungen
L bestimmt 2 Mannschaften
Das Tabu-Laufspiel
2 Mannschaften: Läufermannschaft auf dem Rundkurs, Tabuspieler im Kreis Während das Team A Tabu spielt und sich nach den Regeln des Tabuspieles Begriffe erklären muss, muss das andere (Team B) so schnell wie möglich eine vorher festgelegte Strecke zurücklegen. Erst wenn alle Läufer wieder an ihrem Platz sind, ist die Ratezeit vorbei. Das Laufen ersetzt hier die Sanduhr des Tabuspieles.
SuS gehen in die zugewiesene Mannschaft
SuS hören zu und stellen ggf. Fragen
SuS führen das Spiel durch
Tabuspiel, Hütchen, Jokerkarten
Reflektierte Praxis 2
Moderation
Wie war dieses Laufspiel?
Wann macht Ausdauer Spaß?
SuS geben Rückmeldung zu den gemachten Erfahrungen
SuS ermitteln ihr subjektives Belastungsempfinden sowie den Spaß-Wert (s. AB)
SuS tragen sich in die Skalen ein
SuS reflektieren, wann Ausdauer Spaß macht:
in der Gruppe
Kommunikation mit anderen
wenn man die Belastung nicht spürt
beim spannenden Wettkampf
im Spiel, wenn der Spielgedanke im Wettkampf überwiegt
Bankviereck
Abschluss
Ausblick auf weiteres Vorgehen
Siehe Verlaufsplan UE
SuS stellen ggfs. Rückfragen
Bankviereck

6-Tage-Rennen

Schreibt die Namen der Mitglieder eures Teams jeweils hinter eine Nummer. Die Zahlen geben euch die feste Reihenfolge der Wechsel vor. Überlegt euch also gut, wie ihr eure Mannschaft aufstellt.

Überlegt euch auch eine Wettkampfstrategie, mit der ihr den Lauf gewinnt.

Tabu-Laufspiel

Beispiel Tabu-Karte

Hallenplan Tabu-Laufspiel

Arbeitsblatt: Reflexion der Laufspiele

Originaltabelle 9

Belastungsempfinden
Spaß
6-Tage-Rennen
Tabu-Laufspiel

Unterrichtsvorhaben: Ausdauer

Unterrichtseinheit 5

Thema: Fit 4 Fun – Laufen macht Spaß! (Teil 2) – Durchführung eines Orientierungslaufs als eine motivierende Übungsform zum ausdauernden Laufen.

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können den Orientierungslauf als eine Form des Ausdauertrainings hinsichtlich der individuellen Motivation und Belastungsempfinden beurteilen.

Originaltabelle 10

Geplantes Lehrerhandeln
Inhaltsaspekt
Intendiertes Schülerhandeln
Medien/Materialien
Einstiegsphase
Begrüßung
Lehrer stellt eine provokante Frage an die Lerngruppe
Lehrer stellt den Orientierungslauf als eine Alternative zum „Runden-Laufen“ der Lerngruppe vor
Einstiegsfrage: 10 Runden auf dem Sportplatz laufen oder eine Schatzsuche im Park?
Vorstellung des Orientierungslaufes:
In Kleingruppen werden anhand eine Karte Stationen abgelaufen, wo sich jeweils Hinweise auf den Schatz und die nächste Station befinden.
Nach etwa 20-25 Minuten wird der Lauf abgepfiffen und alle Schüler kommen am Startpunkt zusammen.
Hier werden die Hinweise der einzelnen Gruppen verglichen und zusammengefügt, sodass der Schatz am Ende gefunden werden kann.
SuS argumentieren für bzw. gegen die beiden zur Wahl gestellten Alternativen.
Erwartung: Der Großteil der Lerngruppe wird sich für die Schatzsuche im Park entscheiden.
SuS nehmen die Informationen zum Ablauf des Orientierungslaufs auf.
Aktivierung/Erwärmung
Lehrer leitet das „Sandwichspiel“ zur Erwärmung und gleichzeitiger Kleingruppenfindung an
Das „Sandwichspiel“:
Alle SuS laufen kreuz und quer durch die Halle und reagieren auf das Ausrufen von Begriffen
Pommes: jeder legt sich alleine auf den Boden
Sandwich: 2 Personen legen sich übereinander auf den Boden
Hamburger: 3 Personen
Cheeseburger: 4 Personen
BigMäc: 5 Personen
SuS führen das Sandwichspiel durch.
Erarbeitung/Anwendung
Der Lehrer teilt die Karten und Stifte an die Kleingruppen aus und startet den Orientierungslauf
Nach 20 (-25) Minuten wird der Lauf abgepfiffen und die Hinweise werde zusammengefügt. Um den Schatz zu finden.
Durchführung des Orientierungslaufs
SuS beginnen alle an dem Startpunkt und laufen mit der Kleingruppe gemeinsam zu der auf ihrer Karte gekennzeichneten Station und von da immer zur nächsten und sammeln die Hinweise
Karten
Stifte
Stationen (verteilt im Park)
Reflektierte Praxis
Lehrer Moderiert das Gespräch
Tragt wie gewohnt in die Skala zur Intensität und zum „Spaß“ ein.
Impulse/Fragen:
Wie lange seid ihr wohl gelaufen?
Wie war dieses „Ausdauertraining“ für euch?
Was ist daran vielleicht besser als die 10 Runden auf dem Sportplatz zu laufen?
SuS tragen sich in die Skalen ein und reflektieren die eben durchgeführte Übung zum Ausdauerlauf.
SuS nennen Kriterien wie:
Abwechslung
Spannung
Kommunikation mit anderen
Motivierendes Ziel
Für ein ansprechendes und motivierendes Laufen.
Skalen zur Intensität und zum „Spaßfaktor“
Abschluss
Verabschiedung
Rückkehr zur Halle

UE 6:

Thema der Stunde:

Freeletics – eine App als Alternative zum ausdauernden Laufen?Durchführung eines individuellen Trainings mit der App Freeletics als Alternative für ein gesundheitsorientiertes und motivierendes Ausdauertraining.

Ziel der Stunde:

Die SuS können ein Ausdauertraining mit der App Freeletics durchführen und die Trainingsmethode hinsichtlich ihres individuellen Belastungs- sowie Spaßempfindens beurteilen.

Stundenverlaufsplan (Doppelstunde)

Originaltabelle 11

Phase
Phase
Inhalt
Organisation/Material
Einstieg
Einstieg
Vorbereitende Hausaufgabe: Die SuS laden sich eine kostenlose Probeversion der App Freeletics auf ihre Smartphones und bringen diese für die heutige Stunde mit.
Vorstellung der App Freeletics in Form eines Lehrervortrags
Die SuS wählen einen Partner/ eine Partnerin, der/die etwa das gleiche Leistungsniveau hat. Die jeweiligen Pärchen erstellen ein Freeletics-Profil.
Plenum
Beamer
Power Point Präsentation
Partnerarbeit
Smartphones
Erarbeitung
Erarbeitung
Durchführung eines Freeletics-Trainings in Partnerarbeit.
Wichtig: Die SuS achten darauf, dass sie die vorgegebenen Übungen mit der richtigen Technik ausführen.
Die Lehrperson beobachtet die SuS und gibt ggf. Hilfestellungen.
Partnerarbeit
Smartphones
Reflektierte Praxis
Reflektierte Praxis
Die SuS erläutern, inwiefern sie das vorgegebene Training der App problemlos durchführen konnten.
Mögliche Fragen durch die Lehrperson:
Wie anstrengend war es für euch?
Konntet ihr alle Übungen mit der richtigen Technik und der vorgegebenen Wiederholung durchführen?
Was hat euch an der App insgesamt gut gefallen und was weniger gut?
Plenum
Abschlussreflexion
Abschlussreflexion
Die SuS geben an, in welchem Bereich das Training hinsichtlich ihres individuellen Belastungsempfinden lag. (D&D Skala)
Weiterhin tragen sie in der Spaßskala ein, inwieweit ihnen das Training mit der App Freeletics Spaß gemacht hat.
Plenum
D&D Skala
Spaßskala
Stifte
„Jetzt geht´s um die goldene Ananas!“ – Bewerten kooperativer Wettkampfformen hinsichtlich motivationaler und gesundheitsfördernden Eigenschaften für ein lebenslanges Sporttreiben

Originaltabelle 12

Lehrschritte/Lehrformen
Lehrerintention und -aktivität
Inhaltsaspekte (z.B. Gegenstände, Fachbegriffe, Fragestellungen, Aufgaben)
Lernschritte/ Lernformen
Intendiertes Schülerverhalten
Medien/ Materialien/ Sozialformen
Einstieg
Einstieg
Einstimmung
Begrüßung; Bekanntgabe des Stundenablaufs
Kleine Laufspiele
Wdh. Methoden zur Vermeidung von Überlastungen
Promotionvideo: Triathlon
Motivation, Transparenz
Gruppen entscheiden selbstständig welche erlernten Methoden (Laufen und Reden, 4-er Rhythmus oder Pulsmessung) zur Anwendung kommt.
LF: Inwiefern fördern Laufveranstaltungen/ gemeinsames Laufen den Spaß am Lauftraining
UG
Erarbeitung
Anwendung
1.Wettkampf
2.Wettkampf
3.Wettkampf
An- und Abhängestaffel
Leistungsheterogene Gruppen bestimmen vorab, wer als Erster, Zweiter usw. läuft. Nach dem Startsignal läuft der Erste um ein Mal, holt den Zweiten (Handfassung), beide holen den Dritten usw.
Zwischenreflexion
Im zweiten Durchgang läuft die gesamte Gruppe los und hängt nach jeder Runde ein Mitglied ab.
Staffel 3x ? = 2.000m
Die SuS werden nach dem Zufallsprinzip in Dreiergruppen eingeteilt. Vor dem Start wird ausgehandelt, wer welche Strecke läuft (mindestens 400m). Jede Gruppe legt ihre eigene Strategie fest.
4 Läufer und ein Fahrrad
Für eine 4-er Gruppe steht ein Fahrrad zur Verfügung, das jeweils ein Gruppenmitglied für eine beliebige Strecke innerhalb eines Langstreckenlaufs nutzen darf, um sich auszuruhen.
Absprachen in der Gruppe.
Bereitschaft zur Übernahme längerer Laufstrecken, Einteilung der Kräfte.
Belastungsintensität und –dauer des Einzelnen
Akzeptanz schwächerer Schüler.
Belastungsintensität muss gewählt werden, um Ausdauersport zu „sein“
Inwiefern
UG
Ergebnissicherung
Auswertung der Wettkämpfe
Klären der Fragestellungen
Inwiefern findet Kooperation statt?
Inwiefern findet Wettkampf statt?
Wie bedeutsam ist der Wettkampf?
Kooperative Momente innerhalb eines Wettkampfs als motivationsfördernd (spaßfördernd) wahrnehmen
UG
Transfer
Reflexion und Ausblick
Abschlussdiskussion
Über Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung der Thematik. Möglicher Transfer auf andere Bereiche
Wettkampfvorbereitungen als gesundheitsfördernde Maßnahmen schätzen
Wettkämpfe als Freizeitveranstaltungen schätzen
UG

Legende:

LF = Leitfrage | SuS = Schülerinnen und Schüler | UG = Unterrichtsgespräch | GA = Gruppenarbeit | PA = Partnerarbeit | AB = Arbeitsblatt | PC = Personal Computer