Originaltabelle 0
Thema des UVs: Dauerlauf macht Spaß - ausdauerndes Laufen motivierend und gesundheitsgerecht gestalten. Ziel des UVs: Die SuS können ein individuell angemessenes und motivierendes Ausdauertraining durchführen und dabei gesundheitsorientierte Kriterien berücksichtigen. |
Einheiten des UVs | Themen des UVs |
UE 1 | Wirklich alles im grünen Bereich? Die Tempowechselmethode als Grundlage für die Ermittlung der Ausgangslage zur individuellen Trainingsgestaltung und Laufgruppenbildung. |
UE 2 | Was sagt mir mein Körper? Anwendung des subjektiven Belastungsempfindens (D&D Skala) versus der Steuerungsgröße Pulsmessung bei Ausdauerbelastungen |
UE 3 | Es ist einfach, es macht Spaß und jeder kann es: Durchführung von drei Walkingeinheiten mit variierender Intensität und Festhalten einer individuellen Schrittfrequenz für ein ausdauerndes Walkingtraining. |
UE 4 | Fit 4 fun – Laufen mit Spaß (Teil 1) – Durchführung eines kommunikativen und kooperativen ausdauernden Laufens als eine motivierende Übungsform |
UE 5 | Fit 4 fun - Laufen mit Spaß (Teil 2) – Durchführung eines Orientierungslaufs als eine motivierende Übungsform zum ausdauernden Laufen. |
UE 6 | Freeletics – eine App als Alternative zum ausdauernden Laufen? Durchführung eines individuellen Trainings mit der App Freeletics als Alternative für ein gesundheitsorientiertes und motivierendes Ausdauertraining |
UE 7 | „Jetzt geht´s um die goldene Ananas!“ – Bewerten kooperativer Wettkampfformen hinsichtlich motivationaler und gesundheitsfördernden Eigenschaften für ein lebenslanges Sporttreiben |
UE 8 | Leistungsüberprüfung: Kolloquium |
Originaltabelle 1
UE 1: Ausdauer macht kein Spaß! Die Spaßwahrnehmung bei unterschiedlichen Belastungsintensitäten als Einsteig in das UV zur Ermittlung der Einstellung der SuS zum Unterrichtsvorhaben Ausdauer mit Hilfe der Tempowechselmethode. Stundenziel: Die SuS können den Spaßfaktor der Tempowechselmethode erklären und hinsichtlich des Vorgehens des Unterrichtsvorhabens beurteilen. |
Lehrschritte/ Lehrformen Lehrerintention und -aktivität | Inhaltsaspekte (z.B. Gegenstände, Fachbegriffe, Fragestellungen, Aufgaben) | Lernschritte/ Lernformen Intendiertes Schülerverhalten |
Einstieg L. schreibt den Begriff Ausdauer an Vorstellung der Tabelle | Stummer Impuls: Begriff Ausdauer steht am Whiteboard. LV: Wir werden heute testen, wie gut ihr seid. Warum macht es euch denn kein Spaß? Spaßskala mit 6 Abstufungen wird erklärt. | SuS äußern sich: Das ist anstrengend, langweilig, macht kein Spaß.; Können wir nicht was anderes machen; ich bin noch nie lange gelaufen. Ausdauer ist wichtig für die Gesundheit. |
Erarbeitung I L. gibt Signal zum Wechsel | Führen die Tempowechselmethode durch. (22 min) START -> Walking (3 Minuten) -> Jogging (6 Minuten) -> Sprint (100 m) -> Gehen (3 Minuten) -> Jogging (6 Minuten) ->Sprunglauf (2 x 10 Meter) -> Walking (3 Minuten) ->Ziel SuS tragen ihr Belastungsempfinden in die Tabelle ein. | Auf Pfiff wechseln die SuS die Belastungsintensität. |
Auswertung L. moderiert | Spaßskala ausfüllen Wann macht Laufen Spaß? Was könnte also unser Ziel, in den nächsten Stunden sein? | Die SuS füllen die Spaßskala aus. SuS: Laufen macht dann Spaß, wenn es nicht zu anstrengend ist. SuS antworten: Wie kann ich beim Laufen spaß haben und trotzdem fit werden? Wie langsam kann ich laufen und trotzdem dabei fit werden. |
TEMPOWECHSELMETHODE
START -> Walking (3 Minuten) -> Jogging (6 Minuten) -> Sprint (100 m) -> Gehen (3 Minuten) -> Jogging (6 Minuten)
->Sprunglauf (2 x 10 Meter) -> Walking (3 Minuten) ->Ziel
Ausdauer macht kein Spaß!
Spaßskala
Originaltabelle 2
Spaßskala |
6 | Es hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht | |
5 | Es hat mir keinen Spaß gemacht. | |
4 | Es hat mir ein wenig Spaß gemacht. | |
3 | Es hat mir Spaß gemacht. | |
2 | Es hat mir viel Spaß gemacht. | |
1 | Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. (MEGA) | |
Originaltabelle 3
Lehrschritte/ Lehrformen Lehrerintention und -aktivität | Inhaltsaspekte (z.B. Gegenstände, Fachbegriffe, Fragestellungen, Aufgaben) | Lernschritte/ Lernformen Intendiertes Schülerverhalten | Medien/ Materialien/ Sozialformen |
Einstieg |
Begrüßung Lehrer zeigt Bildimpuls Zeigt die mod. D&D-Skala als Plakat und erläutert die dahinterstehende Idee Formuliert weiterführende Frage Gemeinsames finden des Stundenthemas/ Problemfrage Klärung des geminsamen Vorgehens | „Was glaubt ihr? Wo würde sich der Sportler auf dem Bild hier wohl einordnen?“ „Trainiert ihr auch so? Ihr hab ja in den letzten Wochen auch ein Lauftraining durchgeführt ...“ „Wonach habt ihr euch bei der Wahl der Trainingsanstrengung gerichtet?“ „Wenn ihr bedenkt, dass Training nach unserer Definition systematisch und planvoll sein soll – wie etwas das Training nach Pulswerten – einige von euch aber sagen, dass sie auch nach Gefühl trainiert haben, welche Frage muss man sich dann stellen?“ Das Problem kann durch einen Versuch erschlossen werden | SuS beschreiben und schätzen ein: „Sehr erschöpft, ausgepowert“ „hat hart/ zu hart trainiert“ SuS vermuten: „Eher im oberen Bereich (5/6)“ SuS berichten erfahrungsgeleitet: „Ja/Nein, weil …“ „Nach Gefühl, Nach Pulswerten wie in der 5/6 gelernt So, dass es hart war, aber nbicht zu hart …“ SuS erschließen die Problemfrage: „Kann man nach Gefühl zielgerichtet und planmäßig trainieren? | Unterrichtsgespräch im Plenum (Sitzviereck) Bildimpuls Plakat zur Ausdauer a |
Erarbeitung 1/ Erprobung |
Lehrer erläutert Lehrer sagt die Zeiten an, betreut usw. | „Lauft 3 Minuten, sodass jeder Einzelne von euch es als leicht empfindet. Messt beim Stoppsignal euren Puls und tragt ihn auf dem Plakat ein. Lauft dann 3 Minuten so, dass es jeder einzelne von euch es als anstrengend empfindet, messt danach wieder euren Puls und tragt ihn ebenfalls ein. Abschließend lauft ihr max. 1 Minute so schnell ihr könnt und versucht diese Tempo zu halten. Danach tragt ihr wieder den Puls ein. Brecht den Lauf ab, wenn ihr euer Anfangstempo nicht mehr halten könnt.“ 3 Läufe durchführen | Arbeitsauftrag verstehen Bewegungsaufgabe nach Plan ausführen, subjektives Belastungsempfinden und Pulswerte ermitteln | Einzelarbeit Plakat Ausdauer (s.o.) Stifte Stoppuhren Plakat zum Belastungsempfinden |
Reflektierte Praxis 1/ Nach dem ersten Lauf (Phase ist optional/ nur bei offensichtlichen Problemen) |
Klärung evtl. auftretender Probleme | „Gibt es Probleme bei der Durchführung?“ | Zentralkorrektur „SuS beschreiben („Puls kann nicht gefunden werden, Lauf ist zu lang/kurz usw.“) Finden gemeinsam mit dem Lehrer Lösungen | |
Erarbeitung 2/ Erprobung/ Wiederaufnahme |
Vgl. Erarbeitung 1 | Durchführung der beiden weiteren Läufe | Vgl. Erarbeitung 1 | Vgl. Erarbeitung 1 |
Reflektierte Praxis 2 |
Moderation Ausweitung: Lehrer zeigt das „Wissenschaftsplakat“ Ausweitung: Lehrer deckt das gesamt „Wissenschaftsplakat“ samt den Spalten mit den Körperreaktionen auf. | „Schaut euch eure Ergebnisse an und beschreibt sie.“ „Vergleicht nun eure Werte mit den Pulswerten, die die Wissenschaft zum subjektiven Belastungsempfinden zuordnet.“ „Was heißt eigentlich leicht, schwer usw.? Woran erkenne ich das?“ | Zielgerichtete Erörterung SuS werten Plakat aus: „Es ergibt sich ein Muster: Je höher der subjektive Grad, desto höher steigt der Puls.“ Insgesamt eine Kumulation bei best. Werten, „Ausreißer“ sind möglich (und unproblematisch). „Es gibt einen Zusammenhang zwischen Laufgeschwindigkeit und und subjektivem Belastungsempfinden.“ SuS beschreiben vergleichend: „Stimmmt mit unseren Werten voll/einigermaßen/gar nicht überein.“ Schüler vermuten zunächst und verständigen /einigen sich dann unter Zuhilfenahme des Plakats auf einigermaßen objektivierbare Körperreaktionen, die man den subjektiven Begriffen zuordnen kann. | Unterrichtsgespräch im Plenum (Sitzviereck) Plakat zum Belastungsempfinden (s.o.) Plakat zur Ausdauer b Plakat Ausdauer c |
Anwendung |
Lehrer greift den „roten Faden“ auf, formuliert den Arbeitsauftrag | Lernaufgabe „Lauft 10Minuten in einem Pulsbereich von 140-175bpm und überprüft, ob bei euch persönlich das Belastungsempfinden dabei wirklich 1)in Stufe ¾ landet und 2)ob die zugeschriebenen Körperreaktionen bei euch auch zutreffen.“ „Entscheidet selbst: Braucht ihr einen Partner oder löst ihr den Auftrag besser alleine?“ | SuS überprüfen ob ihre Pulswerte mit den von der Wissenschaft festgelegten Kriterien eines subjektiven Belastungsempfindens übereinstimmen. SuS entscheiden sich begründet für oder gegen das Laufen in einer Gruppe, mit einem Partner (z.B. um die „Redefähigkeit“ zu überprüfen). | Einzelarbeit/ Partnerarbeit/Gruppenarbeit Stoppuhren Plakat zur Ausdauer c (s.o.) |
Reflektierte Praxis 3/Abschlussreflexion |
Moderation Lehrer gibt ggf. noch Hinweise auf „Hochpulser“/ „Niedrigpulser“ | „Wie hat die Steuerung über das subjektive Belastungsempfinden funktioniert?“ „Beurteilt: Könnt ihr euer Training nun über das subjektive Belastungsempfinden zielgerichtet steuern?“ „Wenn ihr demnächst lauft und dabei feststellt, dass ihr euch trotz sehr niedriger Pulswerte ganz miserabel fühlt und das Training als sehr anstrengend oder sogar als zu anstrengend empfindet: woran kann das liegen und was macht ihr?“ | Erfahrungsgeleitete Erörterung „Gut/Nicht so gut, weil…“ Ja/Nein, weil… Es kommt drauf an…“ SuS vermuten/ berichtenerfahrungsgeleitet: „Tagesform, Infekt, Übertraining, Stress usw.“ SuS entscheiden: „Auf den Körper hören vs. gegen den Körper laufen …“ | Einzelarbeit/ Partnerarbeit/Gruppenarbeit Stoppuhren Plakat zur Ausdauer c (s.o.) |
Abschluss |
Gemeinsame Planung des weiteren Vorgehens | Siehe Verlaufsplan UE | SuS stellen ggf. Rückfragen. | Unterrichtsgespräch im Plenum |
Bildimpuls:
Plakat zur Ausdauer a:
Plakat zum Belastungsempfinden Plakat zur Ausdauer b
Plakat Ausdauer c
UE 3:
Es ist einfach und jeder kann es - Walking
Durchführung von drei Walkingeinheiten mit variierender Intensität und Festhalten einer individuellen Schrittfrequenz für ein Ausdauertraining beim Walken.
Verlauf der Stunde in Bezug auf die Lernprogression des SuS
Originaltabelle 4
Die SuS lernen Walking als Ausdauersportart kennen. Die SuS führen die richtige Technik in Ansätzen durch. Die SuS sollen drei verschiedene Intensitäten beim Walking kennenlernen und dadurch wiederholen, dass die Intensität ein grundlegender Einflussfaktor beim Ausdauertraining ist. Die SuS stellen fest, inwiefern Walking anstrengend sein kann und Spaß machen kann (Einordnung in unsere Skala). Die SuS beurteilen, welche Schrittfrequenz für sie am geeignetsten ist. |
Originaltabelle 5
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Einstieg und Aufwärmen 6 Min | Mit einer Bewegungsgeschichte werden die SuS an den Lerngegenstand herangeführt. „Du wachst morgens in deinem Bett auf […], plötzlich merkst du, dass du viel zu spät dran bist. […] Schnelles Anziehen. […] Frühstück. […] Ranzen packen. […] Du gehst los zum Bus. Da du spät bist musst du zügig zur Bushaltestelle gehen. Rennen musst du noch nicht. [3-4 Min] Alle steigen in den Bus ein und fahren wieder zur Ausgangsposition. Kann jemand einen Zusammenhang des Aufwärmens mit unserem Thema herstellen? Diskussion, ob schnelles Gehen Ausdauertraining sein kann… FS: Wie finde ich das richtige Walktempo für mein Ausdauertraining? | SuS: Schnelles Gehen als Ausdauertraining SuS: „Je nachdem wie schnell und wie lange man walkt “ |
Erarbeitung I 7 Min | Erarbeitung der Walking Technik mit Hilfe eines Arbeitsblatts (siehe Anhang) in Kleingruppen. Aufgabe für Passive SuS: Bewegungskorrektur anhand eines Fehler- oder Technikbogens. | Grundhaltung, Armeinsatz, Beinarbeit, Fußarbeit |
Erarbeitung II 30 Min | 3 x 6 Min walken mit verschiedenen Schrittfrequenzen: 80, 120, 150 p.m. und Erholungspausen dazwischen, die zum Eintragen der Werte auf dem AB dienen. | Umsetzung? Tempo vorgeben? |
Erklärung Reflexion | Die SuS übertragen ihre Ergebnisse aus der Tabelle in unsere Skala auf dem AB. Besprechung der Ergebnisse. Diskussion über Vor- und Nachteile der sanften Ausdauerbelastung Welche Schrittfrequenz ist bei mir für ein gesundheitsorientiertes Ausdauertraining angemessen und warum ist sie angemessen? // „Wann liege ich im golden Bereich“? Liegt die Anzahl der Schritte pro Minute zu niedrig, steigt die Herzfrequenz nicht genug an - und ist die Intensität nicht hoch genug - , um einen wirkungsvollen Trainingseffekt zu erreichen. Bei zu hoher Schrittfrequenz halte ich nicht lange durch | SuS: - Langweilig, +jeder kann es, + Abwechselung |
„Wie walke ich richtig?“
Technikmerkmale beim Walking Die drei häufigsten Fehler
Meine individuelle Schrittfrequenz für ein Ausdauertraining durch Walking
Originaltabelle 6
Name: | Spaß | Belastungsempfinden |
1. Walk: 80 Schritte p.M. |
2. Walk 120 Schritte p.M. |
3. Walk 150 Schritte p.M. |
Meine Schrittfrequenz für ein Ausdauertraining: Begründung: |
Originaltabelle 7
Spaß |
1 |
2 |
3 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Intensität 6 |
4 |
5 |
6 |
UE 4: Fit 4 fun – Laufen mit Spaß (Teil 1) – Durchführung eines kommunikativen und kooperativen ausdauernden Laufens als eine motivierende Übungsform
Lernziel: Die SuS können das „6-Tage-Rennen“ sowie das „Tabu-Laufspiel“ als eine Form des Ausdauertrainings hinsichtlich der individuellen Motivation und des Belastungsempfindens beurteilen.
Originaltabelle 8
Lehrschritte / Lehrformen Lehrerintention und -aktivität | Inhaltsaspekte (z.B. Gegenstände, Fachbegriffe, erwartete Schülerbeiträge, Fragestellungen, Aufgaben ...) | Lernschritte / Lernformen Intendiertes Schülerverhalten | Medien/ Materialien |
Einstieg und Aufwärmen |
Begrüßung / Herstellen von Transparenz Aufwärmen | Informierender Unterrichtseinstieg: Die Stundenstruktur und das Stundenziel werden den SuS vorgestellt: Heute beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Ausdauertraining Spaß machen kann. Dafür führen wir die beiden Spielformen 6-Tage-Rennen und das Tabu-Laufspiel durch. Dazwischen reflektieren wir, wie dieses Ausdauertraining für euch ist und wann Ausdauertraining Spaß macht. Laufspiel Personenraten: Spiel mit gemütlichem Lauftempo | SuS hören aufmerksam zu SuS sollen ein gleichmäßiges Lauftempo realisieren und ihr Lauftempo so wählen, dass sie sich unterhalten können, ohne aus der Puste zu kommen | Bankviereck Zettel, Stifte |
Motorische Erarbeitung 1 |
Mannschaftseinteilung L erklärt das Spiel L achtet auf Regeleinhaltungen | L bestimmt 4 Mannschaften Laufspiel: 6-Tage-Rennen: Ziel des Wettkampfes ist es, in einer vorgegebenen Zeit von 20 Minuten mit dem eigenen Team möglichst viele Runden zu erlaufen. Pro Gruppe läuft dabei nur ein Schüler zur selben Zeit, wobei aufgrund der Länge des Wettkampfes jeder Läufer individuell seine Stärke in die Gesamtbelastung des Teams einbringen kann. | SuS gehen in die zugewiesene Mannschaft SuS hören zu und stellen ggf. Fragen SuS führen das Laufspiel durch | Hütchen, 4 Bänke, Stoppuhr, Stifte, Arbeitsbogen |
Reflektierte Praxis 1 - Zwischenreflexion |
Moderation | Wie war dieses Laufspiel? | Reflektieren der praktischen Erprobung SuS ermitteln ihr subjektives Belastungsempfinden sowie den Spaß-Wert (s. AB) | Bankviereck |
Motorische Erarbeitung 2 |
Mannschaftseinteilung L erklärt das Spiel L achtet auf Regeleinhaltungen | L bestimmt 2 Mannschaften Das Tabu-Laufspiel 2 Mannschaften: Läufermannschaft auf dem Rundkurs, Tabuspieler im Kreis Während das Team A Tabu spielt und sich nach den Regeln des Tabuspieles Begriffe erklären muss, muss das andere (Team B) so schnell wie möglich eine vorher festgelegte Strecke zurücklegen. Erst wenn alle Läufer wieder an ihrem Platz sind, ist die Ratezeit vorbei. Das Laufen ersetzt hier die Sanduhr des Tabuspieles. | SuS gehen in die zugewiesene Mannschaft SuS hören zu und stellen ggf. Fragen SuS führen das Spiel durch | Tabuspiel, Hütchen, Jokerkarten |
Reflektierte Praxis 2 |
Moderation | Wie war dieses Laufspiel? Wann macht Ausdauer Spaß? | SuS geben Rückmeldung zu den gemachten Erfahrungen SuS ermitteln ihr subjektives Belastungsempfinden sowie den Spaß-Wert (s. AB) SuS tragen sich in die Skalen ein SuS reflektieren, wann Ausdauer Spaß macht: in der Gruppe Kommunikation mit anderen wenn man die Belastung nicht spürt beim spannenden Wettkampf im Spiel, wenn der Spielgedanke im Wettkampf überwiegt | Bankviereck |
Abschluss |
Ausblick auf weiteres Vorgehen | Siehe Verlaufsplan UE | SuS stellen ggfs. Rückfragen | Bankviereck |
6-Tage-Rennen
Schreibt die Namen der Mitglieder eures Teams jeweils hinter eine Nummer. Die Zahlen geben euch die feste Reihenfolge der Wechsel vor. Überlegt euch also gut, wie ihr eure Mannschaft aufstellt.
Überlegt euch auch eine Wettkampfstrategie, mit der ihr den Lauf gewinnt.
Tabu-Laufspiel
Beispiel Tabu-Karte
Hallenplan Tabu-Laufspiel
Arbeitsblatt: Reflexion der Laufspiele
Originaltabelle 9
| Belastungsempfinden | Spaß |
6-Tage-Rennen |
Tabu-Laufspiel |
Unterrichtsvorhaben: Ausdauer
Unterrichtseinheit 5
Thema: Fit 4 Fun – Laufen macht Spaß! (Teil 2) – Durchführung eines Orientierungslaufs als eine motivierende Übungsform zum ausdauernden Laufen.
Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können den Orientierungslauf als eine Form des Ausdauertrainings hinsichtlich der individuellen Motivation und Belastungsempfinden beurteilen.
Originaltabelle 10
Geplantes Lehrerhandeln | Inhaltsaspekt | Intendiertes Schülerhandeln | Medien/Materialien |
Einstiegsphase |
Begrüßung Lehrer stellt eine provokante Frage an die Lerngruppe Lehrer stellt den Orientierungslauf als eine Alternative zum „Runden-Laufen“ der Lerngruppe vor | Einstiegsfrage: 10 Runden auf dem Sportplatz laufen oder eine Schatzsuche im Park? Vorstellung des Orientierungslaufes: In Kleingruppen werden anhand eine Karte Stationen abgelaufen, wo sich jeweils Hinweise auf den Schatz und die nächste Station befinden. Nach etwa 20-25 Minuten wird der Lauf abgepfiffen und alle Schüler kommen am Startpunkt zusammen. Hier werden die Hinweise der einzelnen Gruppen verglichen und zusammengefügt, sodass der Schatz am Ende gefunden werden kann. | SuS argumentieren für bzw. gegen die beiden zur Wahl gestellten Alternativen. Erwartung: Der Großteil der Lerngruppe wird sich für die Schatzsuche im Park entscheiden. SuS nehmen die Informationen zum Ablauf des Orientierungslaufs auf. | |
Aktivierung/Erwärmung |
Lehrer leitet das „Sandwichspiel“ zur Erwärmung und gleichzeitiger Kleingruppenfindung an | Das „Sandwichspiel“: Alle SuS laufen kreuz und quer durch die Halle und reagieren auf das Ausrufen von Begriffen Pommes: jeder legt sich alleine auf den Boden Sandwich: 2 Personen legen sich übereinander auf den Boden Hamburger: 3 Personen Cheeseburger: 4 Personen BigMäc: 5 Personen | SuS führen das Sandwichspiel durch. | |
Erarbeitung/Anwendung |
Der Lehrer teilt die Karten und Stifte an die Kleingruppen aus und startet den Orientierungslauf Nach 20 (-25) Minuten wird der Lauf abgepfiffen und die Hinweise werde zusammengefügt. Um den Schatz zu finden. | Durchführung des Orientierungslaufs | SuS beginnen alle an dem Startpunkt und laufen mit der Kleingruppe gemeinsam zu der auf ihrer Karte gekennzeichneten Station und von da immer zur nächsten und sammeln die Hinweise | Karten Stifte Stationen (verteilt im Park) |
Reflektierte Praxis |
Lehrer Moderiert das Gespräch | Tragt wie gewohnt in die Skala zur Intensität und zum „Spaß“ ein. Impulse/Fragen: Wie lange seid ihr wohl gelaufen? Wie war dieses „Ausdauertraining“ für euch? Was ist daran vielleicht besser als die 10 Runden auf dem Sportplatz zu laufen? | SuS tragen sich in die Skalen ein und reflektieren die eben durchgeführte Übung zum Ausdauerlauf. SuS nennen Kriterien wie: Abwechslung Spannung Kommunikation mit anderen Motivierendes Ziel Für ein ansprechendes und motivierendes Laufen. | Skalen zur Intensität und zum „Spaßfaktor“ |
Abschluss |
Verabschiedung Rückkehr zur Halle |
UE 6:
Thema der Stunde:
Freeletics – eine App als Alternative zum ausdauernden Laufen?Durchführung eines individuellen Trainings mit der App Freeletics als Alternative für ein gesundheitsorientiertes und motivierendes Ausdauertraining.
Ziel der Stunde:
Die SuS können ein Ausdauertraining mit der App Freeletics durchführen und die Trainingsmethode hinsichtlich ihres individuellen Belastungs- sowie Spaßempfindens beurteilen.
Stundenverlaufsplan (Doppelstunde)
Originaltabelle 11
Phase | Phase | Inhalt | Organisation/Material |
Einstieg | Einstieg | Vorbereitende Hausaufgabe: Die SuS laden sich eine kostenlose Probeversion der App Freeletics auf ihre Smartphones und bringen diese für die heutige Stunde mit. Vorstellung der App Freeletics in Form eines Lehrervortrags Die SuS wählen einen Partner/ eine Partnerin, der/die etwa das gleiche Leistungsniveau hat. Die jeweiligen Pärchen erstellen ein Freeletics-Profil. | Plenum Beamer Power Point Präsentation Partnerarbeit Smartphones |
Erarbeitung | Erarbeitung | Durchführung eines Freeletics-Trainings in Partnerarbeit. Wichtig: Die SuS achten darauf, dass sie die vorgegebenen Übungen mit der richtigen Technik ausführen. Die Lehrperson beobachtet die SuS und gibt ggf. Hilfestellungen. | Partnerarbeit Smartphones |
Reflektierte Praxis | Reflektierte Praxis | Die SuS erläutern, inwiefern sie das vorgegebene Training der App problemlos durchführen konnten. Mögliche Fragen durch die Lehrperson: Wie anstrengend war es für euch? Konntet ihr alle Übungen mit der richtigen Technik und der vorgegebenen Wiederholung durchführen? Was hat euch an der App insgesamt gut gefallen und was weniger gut? | Plenum |
Abschlussreflexion | Abschlussreflexion | Die SuS geben an, in welchem Bereich das Training hinsichtlich ihres individuellen Belastungsempfinden lag. (D&D Skala) Weiterhin tragen sie in der Spaßskala ein, inwieweit ihnen das Training mit der App Freeletics Spaß gemacht hat. | Plenum D&D Skala Spaßskala Stifte |
„Jetzt geht´s um die goldene Ananas!“ – Bewerten kooperativer Wettkampfformen hinsichtlich motivationaler und gesundheitsfördernden Eigenschaften für ein lebenslanges Sporttreiben |
Originaltabelle 12
Lehrschritte/Lehrformen Lehrerintention und -aktivität | Inhaltsaspekte (z.B. Gegenstände, Fachbegriffe, Fragestellungen, Aufgaben) | Lernschritte/ Lernformen Intendiertes Schülerverhalten | Medien/ Materialien/ Sozialformen |
Einstieg |
Einstieg Einstimmung | Begrüßung; Bekanntgabe des Stundenablaufs Kleine Laufspiele Wdh. Methoden zur Vermeidung von Überlastungen Promotionvideo: Triathlon | Motivation, Transparenz Gruppen entscheiden selbstständig welche erlernten Methoden (Laufen und Reden, 4-er Rhythmus oder Pulsmessung) zur Anwendung kommt. LF: Inwiefern fördern Laufveranstaltungen/ gemeinsames Laufen den Spaß am Lauftraining | UG |
Erarbeitung |
Anwendung 1.Wettkampf 2.Wettkampf 3.Wettkampf | An- und Abhängestaffel Leistungsheterogene Gruppen bestimmen vorab, wer als Erster, Zweiter usw. läuft. Nach dem Startsignal läuft der Erste um ein Mal, holt den Zweiten (Handfassung), beide holen den Dritten usw. Zwischenreflexion Im zweiten Durchgang läuft die gesamte Gruppe los und hängt nach jeder Runde ein Mitglied ab. Staffel 3x ? = 2.000m Die SuS werden nach dem Zufallsprinzip in Dreiergruppen eingeteilt. Vor dem Start wird ausgehandelt, wer welche Strecke läuft (mindestens 400m). Jede Gruppe legt ihre eigene Strategie fest. 4 Läufer und ein Fahrrad Für eine 4-er Gruppe steht ein Fahrrad zur Verfügung, das jeweils ein Gruppenmitglied für eine beliebige Strecke innerhalb eines Langstreckenlaufs nutzen darf, um sich auszuruhen. | Absprachen in der Gruppe. Bereitschaft zur Übernahme längerer Laufstrecken, Einteilung der Kräfte. Belastungsintensität und –dauer des Einzelnen Akzeptanz schwächerer Schüler. Belastungsintensität muss gewählt werden, um Ausdauersport zu „sein“ Inwiefern | UG |
Ergebnissicherung |
Auswertung der Wettkämpfe | Klären der Fragestellungen Inwiefern findet Kooperation statt? Inwiefern findet Wettkampf statt? Wie bedeutsam ist der Wettkampf? | Kooperative Momente innerhalb eines Wettkampfs als motivationsfördernd (spaßfördernd) wahrnehmen | UG |
Transfer |
Reflexion und Ausblick | Abschlussdiskussion Über Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung der Thematik. Möglicher Transfer auf andere Bereiche | Wettkampfvorbereitungen als gesundheitsfördernde Maßnahmen schätzen Wettkämpfe als Freizeitveranstaltungen schätzen | UG |
Legende:
LF = Leitfrage | SuS = Schülerinnen und Schüler | UG = Unterrichtsgespräch | GA = Gruppenarbeit | PA = Partnerarbeit | AB = Arbeitsblatt | PC = Personal Computer