Was bringt Dehnen wirklich?
Ein Unterrichtsvorhaben über sechs Doppelstunden, in dem Schülerinnen und Schüler vier Dehnmethoden nicht erklärt bekommen, sondern deren Wirkung selbst messen. Jede Methode wird von einer Schülerin oder einem Schüler eingeführt, gemeinsam erprobt, im Pretest-Retest-Verfahren überprüft und in einer wachsenden Vergleichstabelle festgehalten.
Der rote Faden
Vom Glauben zum Wissen
Das Vorhaben beginnt mit dem, was die Lerngruppe zu wissen glaubt, und endet mit dem, was sie selbst herausgefunden hat.
Kaum ein sportliches Thema ist so von Überzeugungen durchzogen wie das Dehnen. Der Einstieg macht genau das zum Gegenstand: Die Schülerinnen und Schüler positionieren sich zu sechs verbreiteten Behauptungen – und stellen fest, dass die Gruppe uneins ist. Damit ist die Leitfrage gesetzt: Woher wollen wir wissen, was stimmt?
Die Antwort des Vorhabens ist nicht „aus dem Buch", sondern „aus eigener Messung". Über vier Doppelstunden hinweg wird jeweils eine Methode eingeführt, angewandt und in ihrer akuten Wirkung überprüft. Weil Testverfahren, Dehnzirkel und Ablauf konstant bleiben, werden die Methoden untereinander vergleichbar. Die Abschlussstunde führt die Ergebnisse zusammen und überträgt sie auf die eigene Sportpraxis.
Zwei Lernstränge laufen parallel: Fachlich geht es um Dehnmethoden und ihre Wirkung. Methodisch geht es um Erkenntnisgewinnung – Hypothesen bilden, kontrolliert messen, Störvariablen erkennen, Ergebnisse angemessen interpretieren. Der zweite Strang ist auf Leistungskursniveau der anspruchsvollere und trägt weiter.
Didaktik
Die tragenden Entscheidungen
Übersicht
Die Reihe im Überblick
| Stunde | Thema | Schwerpunkt | Produkt |
|---|---|---|---|
| 1 | Woher wissen wir das eigentlich? Mythencheck, Testeinführung, Dehnzirkel |
Vorwissen aktivieren, Hypothesen bilden, Verfahren einüben | Hypothesenplakat, leere Vergleichstabelle |
| 2 | Halten und aushalten Statisch-passives Dehnen |
Referenzmethode, erstes vollständiges Messdesign | Tabellenspalte ①, erste Messdaten |
| 3 | Selber halten Statisch-aktives Dehnen |
Gegenspielerprinzip, reziproke Hemmung | Tabellenspalte ② |
| 4 | In Bewegung bleiben Dynamisches Dehnen |
Abgrenzung zum ballistischen Dehnen, Aufwärmbezug | Tabellenspalte ③ |
| 5 | Erst spannen, dann dehnen Anspannen–Entspannen–Dehnen (CHRS) |
Partnerarbeit, Golgi-Sehnenorgan, stärkster Akuteffekt | Tabellenspalte ④ |
| 6 | Was nehmen wir mit? Synthese, Transfer, Leistungsüberprüfung |
Gesamtauswertung, Rückbezug auf die Hypothesen, eigenes Programm | Fertige Tabelle, persönliches Dehnprogramm |
Verortung
Bezug zum Kernlehrplan Sport NRW
Das Vorhaben ist im Bewegungsfeld/Sportbereich 1 „Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen" verankert. Für die Qualifikationsphase weist der Kernlehrplan 2026 dort als verbindlichen inhaltlichen Kern aus: „Fitnesstraining: Kraft- und Beweglichkeitstraining, aerobes Ausdauertraining, Koordinationstraining". Für die Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz wird u. a. erwartet, dass die Schülerinnen und Schüler „funktionsgerechte Dehn- und Kräftigungsübungen im Hinblick auf ausgewählte Zielsetzungen" demonstrieren.
◆ Inhaltsfeld f — Gesundheit (leitend)
- Gesundheitlicher Stellenwert des Beweglichkeitstrainings
- Körperliche Gesundheitsressourcen und ihre Entwicklung
- Gesundheitsorientierte Gestaltung des eigenen Sporttreibens
- Verbreitete Annahmen über die Wirkungen des Dehnens prüfen und begründete Konsequenzen für die eigene Praxis ableiten
◆ Inhaltsfeld d — Leistung (ergänzend)
- Trainingsplanung und -organisation
- Faktoren sportlicher Leistungsfähigkeit und Anpassungserscheinungen
- Sportmotorische Testaufgaben und -verfahren
- Nur LK: Aufbau, Funktionsweise und Kontraktionsformen der quergestreiften Skelettmuskulatur zur Erklärung ausgewählter Dehn-Phänomene
Lehrplanstand und Übergangsregelung: Der neue Kernlehrplan Sport für die Sekundarstufe II – Gymnasium/Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen wurde mit Runderlass des Ministeriums für Schule und Bildung vom 7. August 2026 festgesetzt. Er tritt zum 1. August 2027 beginnend mit der Einführungsphase aufsteigend in Kraft. Für bereits laufende Jahrgänge der Qualifikationsphase bleibt bis zum jeweiligen Auslaufen weiterhin der bisherige Kernlehrplan maßgeblich.
| Schuljahr | Maßgeblicher Kernlehrplan |
|---|---|
| 2026/27 | bisheriger Kernlehrplan für die gesamte gymnasiale Oberstufe |
| 2027/28 | neuer KLP zunächst für die Einführungsphase |
| 2028/29 | neuer KLP für Einführungsphase und Q1 |
| 2029/30 | neuer KLP auch für Q2 |
Wer schulintern plant, sollte daher prüfen, welcher Stand für den betreffenden Jahrgang verbindlich ist.
Angestrebte Kompetenzen
Hinweis zur Leistungsbewertung: Beweglichkeit ist in hohem Maß anlagebedingt. Der absolute Testwert ist deshalb als Bewertungsgrundlage ungeeignet. Bewertet werden stattdessen die Qualität der Bewegungsausführung, die Sorgfalt der Testdurchführung, das Kurzreferat, die Mitarbeit an der Auswertung und die Güte des abschließenden persönlichen Dehnprogramms.
Woher wissen wir das eigentlich?
Die Lernenden formulieren begründete Vermutungen zur Wirkung des Dehnens, lernen beide Testverfahren standardisiert durchzuführen und erarbeiten den Dehnzirkel.| Zeit | Phase und Inhalt | Organisation |
|---|---|---|
| 10′ | Positionierung im Raum. Sechs Aussagen zum Dehnen werden vorgelesen („Dehnen schützt vor Verletzungen", „Dehnen hilft gegen Muskelkater", „Durch Dehnen wird der Muskel länger" …). Die Lernenden stellen sich auf einer gedachten Linie zwischen stimmt und stimmt nicht auf und begründen einzeln ihre Position. | Plenum, Bewegungsspiel Aussagenkarten |
| 8′ | Sicherung der Ausgangslage. Die Verteilung wird fotografiert und die Kernaussagen auf einem Hypothesenplakat festgehalten. Zentraler Impuls: „Wir sind uns uneinig. Wie könnten wir herausfinden, wer recht hat?" Das Messprinzip Pretest–Intervention–Retest wird gemeinsam entwickelt. | Plenum Plakat, Kamera |
| 12′ | Allgemeines Aufwärmen. Lauf-ABC und Fangspiel – bewusst ohne Dehnen, mit Hinweis darauf, dass dies der zu untersuchende Punkt ist. | Plenum Halle |
| 18′ | Testverfahren einführen. Rumpfbeugetest und Hüftbeugertest werden vorgeführt, die Fehlerquellen ausdrücklich benannt. Anschließend üben die Lernenden in Dreiergruppen: eine Person testet, eine misst, eine kontrolliert die Standards. Noch ohne Wertung – es geht allein um saubere Durchführung. | Dreiergruppen Bank, Maßband, Matten |
| 22′ | Dehnzirkel erarbeiten. Alle zehn Stationen werden nacheinander gemeinsam durchgegangen, jede Übung wird vorgemacht, korrigiert und in ihrer Zielmuskulatur benannt. Danach ein vollständiger Durchgang mit Musik (30 s / 15 s). | Stationsbetrieb Stationskarten, Musik |
| 10′ | Die Vergleichstabelle einführen. Das leere Raster wird ausgeteilt und Zeile für Zeile besprochen: Was genau ist mit „Beweglichkeit akut" gemeint, was mit „Aufwärmwirkung"? Die Lernenden verstehen, dass sie dieses Dokument über sechs Stunden selbst füllen werden. | Plenum Arbeitsblatt Tabelle |
| 10′ | Referate vergeben und Ausblick. Vier Lernende übernehmen je eine Methode und erhalten das zugehörige Infoblatt sowie die Bewertungskriterien. Terminierung, Erwartungen und Umfang werden geklärt. | Plenum Infoblätter, Kriterienbogen |
Der Ablauf jeder Methodenstunde
Identisch in allen vier Stunden – nur die Methode wechselt. Genau diese Konstanz macht die Ergebnisse vergleichbar.| Zeit | Phase und Inhalt | Organisation |
|---|---|---|
| 5′ | ① Kurzreferat. Vorstellung der neuen Methode: Was macht man genau? Wie lange? Was passiert dabei im Muskel? Das Handout geht an alle. | Schülervortrag Handout DIN A4 |
| 10′ | ② Erprobung. Die referierende Person leitet die Methode an zwei bis drei Übungen für die ganze Gruppe an. Die Lehrkraft korrigiert im Hintergrund und greift nur bei Sicherheitsmängeln ein. | Plenum, Schülerleitung Matten |
| 12′ | Allgemeines Aufwärmen. Immer gleich: 5 Minuten lockeres Laufen, dann Mobilisation. Konstanz ist hier Teil des Versuchsaufbaus. | Plenum |
| 10′ | ③ Pretest. Rumpfbeugetest und Hüftbeugertest in festen Dreiergruppen – möglichst in derselben Zusammensetzung wie in allen anderen Stunden. Eintrag ins persönliche Messprotokoll. | Dreiergruppen Bank, Maßband, Protokoll |
| 12′ | ④ Intervention. Gezieltes Dehnen der beiden getesteten Muskelgruppen mit der neuen Methode – in Partnerarbeit, drei Durchgänge je Seite, Zeitvorgabe durch die Lehrkraft. | Partnerarbeit Matten, Stoppuhr |
| 8′ | ⑤ Retest. Beide Tests exakt wie im Pretest wiederholen, Differenz selbst berechnen und eintragen. | Dreiergruppen Protokoll |
| 10′ | ⑥ Auswertung. Werte an der Tafel zusammentragen, Mittelwert und Spannweite bilden. Leitfragen: Was hat sich verändert? Warum fallen die Ergebnisse so unterschiedlich aus? Was könnte das Ergebnis verfälscht haben? | Plenum Tafel |
| 7′ | ⑦ Tabelleneintrag. Die neue Spalte wird gefüllt – die Wirkungszeilen aus den Messdaten, die übrigen aus der Erprobungserfahrung. | Einzelarbeit, dann Abgleich Vergleichstabelle |
| 18′ | ⑧ Dehnzirkel. Alle zehn Stationen – mit der Methode dieser Stunde, soweit sie sich auf die jeweilige Übung anwenden lässt. Musik als Taktgeber. | Stationsbetrieb Stationskarten, Musik |
| 8′ | ⑨ Abschlussrunde. Sitzkreis. Was kann diese Methode? Wofür eignet sie sich, wofür nicht? Wie hat sie sich angefühlt? Die Ergebnisse werden mündlich gesichert und ergänzen die Tabelle. | Sitzkreis |
Halten und aushalten · Statisch-passives Dehnen
Die Referenzmethode. Hier wird das Messdesign zum ersten Mal vollständig durchlaufen.| Phase | Besonderheit in dieser Stunde | Hinweis |
|---|---|---|
| ② | Erprobung an Wadendehnung, hinterer Oberschenkelmuskulatur im Sitz und Hüftbeuger im Ausfallschritt. Schwerpunkt: die Intensitätsskala 0–10 einführen und den Zielbereich 6–7 gemeinsam kalibrieren. | Skalenkarte sichtbar aufhängen |
| ④ | 3 × 30 s pro Muskelgruppe und Seite. Der Partner kontrolliert ausschließlich Position und Zeit – er dehnt nicht mit. | Zeitansage durch Lehrkraft |
| ⑥ | Kernphase dieser Stunde. Hier wird das Auswertungsgespräch eingeführt: Mittelwert bilden, Spannweite betrachten, erste Störvariablen sammeln. Der Begriff Dehnungstoleranz wird eingeführt – als Erklärung dafür, warum sich der Wert verbessert, obwohl der Muskel gleich lang geblieben ist. | Mehr Zeit einplanen (ca. 15′) |
| ⑧ | Der Zirkel wird komplett statisch-passiv durchgeführt – das ist die Standardvariante und dient als Referenz für die Folgestunden. | 30 s / 15 s |
Selber halten · Statisch-aktives Dehnen
Die Lernenden erfahren den Unterschied zwischen fremder und eigener Dehnkraft – und spüren, dass aktiv weniger weit reicht.| Phase | Besonderheit in dieser Stunde | Hinweis |
|---|---|---|
| ① | Das Referat muss den Begriff Gegenspieler klären. Empfohlener Einstieg: das gestreckte Bein einmal vom Partner halten lassen, einmal selbst hochhalten – der Unterschied ist sofort körperlich einsichtig. | Demonstration einplanen |
| ② | Erprobung am angehobenen gestreckten Bein in Rückenlage, an der aktiven Brustöffnung und am seitlichen Rumpfneigen. | Matten |
| ④ | 4 × 12 s pro Muskelgruppe und Seite. Die kürzere Haltedauer ist methodisch bedingt – aktives Halten ermüdet schnell. Genau das wird anschließend besprochen. | Deutlich kürzere Intervalle |
| ⑥ | Erwartbar ist ein geringerer Zuwachs als in Stunde 2. Die Leitfrage lautet dann: Ist die Methode deshalb schlechter? Die Lerngruppe erarbeitet, dass „mehr Beweglichkeitsgewinn" nicht automatisch „besser" bedeutet – die Methode kräftigt zusätzlich und ist vor Belastung einsetzbar. | Kernmoment der Stunde |
In Bewegung bleiben · Dynamisches Dehnen
Abgrenzung vom veralteten ballistischen Dehnen und Herstellung des Bezugs zum Aufwärmen.| Phase | Besonderheit in dieser Stunde | Hinweis |
|---|---|---|
| ① | Das Referat muss die Grenze zum ballistischen Dehnen klar ziehen: geführt und abgebremst statt geworfen. Beide Varianten kurz vorzuführen macht den Unterschied unmittelbar deutlich. | Kontrastdemonstration |
| ② | Erprobung mit kontrolliertem Beinpendeln vor und zurück, seitlichem Pendeln und Armkreisen mit zunehmender Amplitude. | Ausreichend Abstand! |
| ④ | 3 × 12 Wiederholungen pro Muskelgruppe und Seite, zügig aber kontrolliert. Die Amplitude wird über die Durchgänge gesteigert. | Auf Ausführungsqualität achten |
| ⑥ | Der Beweglichkeitszuwachs ist meist gering – aber alle sind spürbar warm. Genau hier wird der Unterschied zwischen Beweglichkeitstraining und Aufwärmen herausgearbeitet: Beides ist Dehnen, aber mit verschiedenen Zielen. | Zentrale Einsicht der Reihe |
| ⑧ | Der Zirkel wird dynamisch durchgeführt, soweit möglich. Bei einigen Stationen geht das nicht sinnvoll – auch das ist ein Befund und gehört in die Tabelle. | 15 Wdh. statt 30 s halten |
Erst spannen, dann dehnen · CHRS
Die wirksamste Methode – und die einzige, die vollständige Partnerarbeit und eine gründliche Sicherheitseinweisung verlangt.| Phase | Besonderheit in dieser Stunde | Hinweis |
|---|---|---|
| ① | Das anspruchsvollste Referat. Es muss den Dreischritt Anspannen–Lösen–Dehnen sauber erklären und das Golgi-Sehnenorgan einführen. Vorbereitungsgespräch mit der Lehrkraft wird empfohlen. | Referat vorab absprechen |
| ①ᵃ | Zusätzliche Sicherheitseinweisung durch die Lehrkraft (5′). Die drei Regeln werden vorgemacht und eingeübt: Der Partner gibt nur Widerstand. Er schiebt nie aktiv weiter. Das vereinbarte Stoppzeichen gilt sofort und ohne Diskussion. | Nicht verzichtbar |
| ② | Erprobung an der hinteren Oberschenkelmuskulatur in Rückenlage – die am besten kontrollierbare Ausgangsstellung für den Einstieg. | Feste Paare bilden |
| ④ | 3 Zyklen: 8 s anspannen gegen Widerstand, 3 s lösen, 20 s dehnen. Die Lehrkraft gibt alle Zeiten laut an, damit alle synchron arbeiten. | Zeitansage zwingend |
| ⑤ | Der Retest zeigt hier meist den größten Zuwachs der gesamten Reihe. Dieser Aha-Moment sollte bewusst stehen gelassen werden, bevor er erklärt wird. | Wirkung wirken lassen |
| ⑥ | Zwei Fragen: Warum wirkt diese Methode am stärksten? Und: Ist die stärkste Wirkung auch die beste Methode für jede Situation? Die Grenzen – Partnerabhängigkeit, Zeitaufwand, Risiko – gehören ebenso in die Tabelle. | Differenzierung wichtig |
Was nehmen wir mit?
Die Lernenden führen ihre Ergebnisse zusammen, prüfen ihre Ausgangshypothesen und entwickeln ein begründetes persönliches Dehnprogramm.| Zeit | Phase und Inhalt | Organisation |
|---|---|---|
| 15′ | Gesamtauswertung. Alle vier Methoden nebeneinander an der Tafel. Welche hat akut am meisten bewirkt? Wie groß waren die Unterschiede wirklich – und sind sie angesichts der Streuung überhaupt bedeutsam? Hier wird der Unterschied zwischen einem sichtbaren und einem belastbaren Unterschied thematisiert. | Plenum Tafel, alle Protokolle |
| 12′ | Rückkehr zu den Hypothesen. Das Foto aus Stunde 1 wird gezeigt. Jede der sechs Aussagen wird erneut beurteilt – jetzt aber mit Begründung aus eigener Erfahrung und aus der Fachinformation. Wo die eigenen Daten nicht ausreichen, wird das ausdrücklich benannt. | Plenum Hypothesenplakat |
| 10′ | Grenzen der eigenen Untersuchung. Was hätten wir besser machen können? Stichprobengröße, Messgenauigkeit, fehlende Kontrollgruppe, Reihenfolgeeffekte, unterschiedliche Motivation. Die Lerngruppe formuliert selbst, was ihre Ergebnisse aussagen können und was nicht. | Plenum |
| 20′ | Persönliches Dehnprogramm. Jede Person stellt sich ein eigenes Programm zusammen: Welche Methode für welches Ziel? Welche Übungen? Wie oft pro Woche? Die Wahl muss mit der Vergleichstabelle begründet werden. Anschließend wird das Programm in Partnerarbeit einmal praktisch durchlaufen und gegenseitig korrigiert. | Einzelarbeit, dann Partnerarbeit Vorlage, Matten |
| 15′ | Transfer auf die eigene Sportart. In Kleingruppen nach Sportarten sortiert: Welche Beweglichkeit braucht mein Sport? Wann im Trainingsablauf dehne ich womit? Kurzvorstellung der Ergebnisse. | Kleingruppen |
| 18′ | Abschlusszirkel. Der Dehnzirkel ein letztes Mal – diesmal wählt jede Person an jeder Station die Methode selbst und begründet die Wahl gegenüber dem Partner. | Stationsbetrieb Stationskarten, Musik |
| 10′ | Schlussrunde. Ein Satz pro Person: Was war die wichtigste Erkenntnis? Zusätzlich schriftlich auf der Rückseite des Messprotokolls – als Grundlage für die Leistungsbewertung. | Sitzkreis |
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Material 1
Infoblätter für die Kurzreferate
Je eine DIN-A4-Seite pro Methode. Die referierende Person erhält das Blatt als Vorbereitungsgrundlage, alle anderen bekommen es als Handout – vor dem Referat ausgeteilt, nicht danach.
So wird das Infoblatt genutzt: Es ist bewusst keine fertige Vortragsvorlage. Es liefert den fachlichen Kern, den die Referentin selbst zu einem Vortrag formen muss. Die unterste Zeile – Frage zum Weiterdenken – wird nicht beantwortet, sondern am Ende des Referats an die Gruppe gestellt. Das macht aus dem Handout ein Lernmaterial statt eines Merkblatts.
Statisch-passives Dehnen
Name: ______________________ · Datum: ____________ · Kurs: ____________◆ Worum es geht
- Die Dehnkraft kommt von Schwerkraft, eigenen Händen oder einem Partner – nie vom gedehnten Muskel selbst.
- Der Zielmuskel bleibt bewusst entspannt. Das ist der entscheidende Unterschied zur aktiven Variante.
- Es ist die Referenzmethode: am besten untersucht, am einfachsten zu lernen, am sichersten.
- Langfristig verbessert sie die Beweglichkeit sehr zuverlässig – wenn man sie regelmäßig anwendet.
◆ Die Übung zum Vormachen
- 1. Langsitz, ein Bein gestreckt, das andere angewinkelt, Fußsohle am Innenschenkel.
- 2. Mit geradem Rücken aus der Hüfte nach vorn neigen – Brustbein Richtung Knie.
- 3. Ruhig halten, weiteratmen, nicht federn.
- Du spürst es: an der Oberschenkelrückseite, vom Gesäß bis zur Kniekehle.
- Haltedauer
- 20–30 s
- Durchgänge
- 2–3 je Seite
- Intensität
- 6–7 von 10
- Wann einsetzen
- nach der Belastung
① Runder Rücken. Dann wird die Wirbelsäule gedehnt statt des Muskels. Merksatz: „Bauch zum Oberschenkel, nicht Nase zum Knie."
② Zu stark dehnen. Wer ins Schmerzhafte geht, löst Schutzspannung aus – der Muskel arbeitet gegen die Dehnung, das Ergebnis wird schlechter statt besser.
Statisch-aktives Dehnen
Name: ______________________ · Datum: ____________ · Kurs: ____________◆ Worum es geht
- Der Gegenspieler des Zielmuskels erzeugt die Dehnung. Beim Dehnen der hinteren Oberschenkelmuskulatur ist das die Hüftbeugemuskulatur.
- Dabei wirkt zusätzlich die reziproke Hemmung: Spannt der Gegenspieler an, wird der Zielmuskel reflektorisch etwas gelockert.
- Die Methode kräftigt gleichzeitig – man wird nicht nur beweglicher, sondern auch stärker in dieser Position.
- Sie erzeugt nutzbare Beweglichkeit: Was man aktiv halten kann, kann man auch im Sport abrufen.
◆ Die Übung zum Vormachen
- 1. Rückenlage, ein Bein bleibt gestreckt am Boden liegen.
- 2. Das andere Bein gestreckt so hoch heben wie möglich – ohne Hände, nur mit Muskelkraft.
- 3. Oben halten, dann kontrolliert absenken.
- Du spürst es: hinten am angehobenen Bein – und vorn an der Hüfte, die arbeitet.
- Haltedauer
- 8–15 s
- Durchgänge
- 3–5 je Seite
- Intensität
- 5–6 von 10
- Wann einsetzen
- auch vor Belastung
① Ausweichen mit dem Becken. Statt das Bein zu heben, kippt das Becken mit – dann sieht es weiter aus, ist es aber nicht. Das liegende Bein muss am Boden bleiben.
② Nachhelfen mit den Händen. Sobald man greift, ist es nicht mehr aktiv, sondern passiv – und damit eine ganz andere Methode.
Dynamisches Dehnen
Name: ______________________ · Datum: ____________ · Kurs: ____________◆ Worum es geht
- Die Bewegung geht durch den Bewegungsumfang, statt am Ende stehen zu bleiben.
- Sie wärmt auf: Muskeltemperatur steigt, der Kreislauf kommt in Gang.
- Als einzige der vier Methoden mindert sie die Leistung nicht – sie verbessert sie eher leicht.
- Für dauerhaften Beweglichkeitsgewinn ist sie allerdings schwächer als die statischen Formen.
◆ Die Übung zum Vormachen
- 1. Seitlich zur Wand stehen, eine Hand abstützen, sicherer Stand.
- 2. Ein Bein gestreckt nach vorn und hinten pendeln – kontrolliert geführt.
- 3. Die Amplitude über die Wiederholungen langsam steigern, nicht sofort maximal.
- Du spürst es: als Wärme und Lockerheit, nicht als starkes Ziehen.
- Wiederholungen
- 10–15
- Durchgänge
- 2–3 je Seite
- Tempo
- zügig, kontrolliert
- Wann einsetzen
- im Aufwärmen
Dynamisch heißt: geführt, abgebremst, innerhalb des normalen Bewegungsumfangs. Ballistisch heißt: mit Schwung in den Endanschlag geworfen, mit Nachfedern.
Ballistisches Dehnen wird nicht mehr empfohlen: Die schnelle Dehnung löst den Schutzreflex des Muskels aus – man dehnt gegen den eigenen Körper. Einen Vorteil gegenüber den sichereren Methoden bietet es nicht.
Anspannen – Entspannen – Dehnen (CHRS)
Name: ______________________ · Datum: ____________ · Kurs: ____________◆ Der Ablauf in vier Schritten
- 1. Dehnposition einnehmen, bis ein leichtes Ziehen spürbar ist.
- 2. Anspannen: 6–10 s kräftig gegen den Widerstand des Partners drücken – der Partner hält nur dagegen, es bewegt sich nichts.
- 3. Lösen: 2–3 s bewusst locker lassen.
- 4. Dehnen: in der Entspannungsphase weiter in die Dehnung gehen, 15–20 s halten.
◆ Die Übung zum Vormachen
- 1. Rückenlage, ein Bein gestreckt nach oben, der Partner stützt es an der Wade.
- 2. Gegen die Hand des Partners Richtung Boden drücken – 8 Sekunden.
- 3. Lösen, dann lässt der Partner das Bein langsam weiter zum Kopf kommen.
- Du spürst es: hinten am Oberschenkel – und danach oft deutlich mehr Beweglichkeit als vorher.
- Anspannung
- 6–10 s
- Dehnphase
- 15–20 s
- Zyklen
- 2–3 je Seite
- Partner
- zwingend
① Der Partner gibt nur Widerstand und schiebt niemals aktiv weiter.
② Die Bewegung steuert allein die gedehnte Person.
③ Ein vorher vereinbartes Stoppzeichen gilt sofort und ohne Diskussion.
Der spannendste Punkt – und er gehört unbedingt ins Referat: In fast jedem Lehrbuch steht, die Methode wirke über das Golgi-Sehnenorgan: Die Anspannung aktiviere den Spannungssensor, der den Muskel daraufhin hemme. Diese Erklärung hat der Überprüfung nicht standgehalten. Misst man die Muskelaktivität während der Dehnphase, ist sie eher höher als niedriger – genau das Gegenteil dessen, was das Modell vorhersagt.
Heute geht man davon aus, dass die Voranspannung vor allem verändert, wie viel Dehnung man aushält – vermutlich über eine kurzfristig angehobene Schmerzschwelle. Die Methode wirkt also – aber aus einem anderen Grund, als überall geschrieben steht.
Material 2
Persönliches Messprotokoll
Ein Bogen pro Person für das gesamte Vorhaben. Er begleitet die Lerngruppe durch alle sechs Stunden und ist am Ende die Datengrundlage für die Auswertung.
| Messprotokoll Beweglichkeit · Name: ________________________ · Messpartner (bleibt gleich!): ________________________ | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bedingungen | Schuhe: ☐ ohne ☐ mit · Aufwärmen: immer 5 min Laufen + Mobilisation · Testpartner und Reihenfolge bleiben über alle Stunden gleich | ||||
| Stunde | Rumpfbeugen Pretest (cm) |
Rumpfbeugen Retest (cm) |
Differenz Retest − Pretest |
Thomas-Test Pre → Post (0/1/2) |
Größer als mein Messfehler? |
| ① Messfehler zweimal ohne Dehnen |
1. Messung ________ cm |
2. Messung ________ cm |
Mein persönlicher Messfehler = Unterschied zwischen beiden Messungen = ________ cm Diesen Wert für den Rest des Vorhabens merken – er ist die Messlatte für alles Weitere. |
||
| ② Statisch-passiv | ________ | ________ | ________ | ____ → ____ | ☐ ja ☐ nein |
| ③ Statisch-aktiv | ________ | ________ | ________ | ____ → ____ | ☐ ja ☐ nein |
| ④ Dynamisch | ________ | ________ | ________ | ____ → ____ | ☐ ja ☐ nein |
| ⑤ CHRS | ________ | ________ | ________ | ____ → ____ | ☐ ja ☐ nein |
| Auswertung – in der Abschlussstunde auszufüllen | |
|---|---|
| Welche Methode hat bei mir am meisten bewirkt? | |
| War der Unterschied größer als mein Messfehler? | |
| Was könnte meine Ergebnisse verfälscht haben? (mindestens zwei Punkte) | |
| Was kann ich aus meinen Daten nicht schließen? | |
| Meine wichtigste Erkenntnis aus dem Vorhaben | |
Empfehlung: eine Kontrollgruppe einrichten. In jeder Methodenstunde dehnt ein kleiner Teil der Lerngruppe nicht, macht aber Pretest und Retest mit. Wenn deren Werte sich ebenfalls verbessern – was regelmäßig passiert –, ist das die überzeugendste Lektion des gesamten Vorhabens: Ein Teil der scheinbaren Wirkung ist schlicht Aufwärmeffekt, Gewöhnung an den Test und Motivation. Die Rolle sollte rotieren, damit niemand dauerhaft vom Dehnen ausgeschlossen ist.
Material 3
Vergleichstabelle – Vorlage zum Ausfüllen
Das zentrale Dokument des Vorhabens. Es wird in Stunde 1 ausgeteilt und wächst über die Reihe hinweg um eine Spalte pro Stunde.
| Kriterium | ① Statisch-passiv | ② Statisch-aktiv | ③ Dynamisch | ④ CHRS |
|---|---|---|---|---|
| Kurzbeschreibung | ||||
| Dosierung | ||||
| Partner nötig? | ||||
| Beweglichkeit akut aus unseren Messdaten | ||||
| Beweglichkeit langfristig | ||||
| Wirkung auf Kraft | ||||
| Aufwärmwirkung | ||||
| Verletzungsrisiko | ||||
| Schwierigkeitsgrad | ||||
| Allein machbar? | ||||
| Geeignet für … | ||||
| Ungeeignet für … | ||||
| Wie hat es sich angefühlt? |
Material 4
Bewertungsbogen für das Kurzreferat
Wird zusammen mit dem Referatsauftrag in Stunde 1 ausgeteilt – Bewertungskriterien müssen vorher bekannt sein, nicht erst hinterher.
| Kriterium | Woran es sich zeigt | Punkte | erreicht |
|---|---|---|---|
| Fachliche Richtigkeit | Die Aussagen sind sachlich korrekt und auf aktuellem Stand – keine überholten Dehn-Mythen. | 0–4 | |
| Fachsprache | Mindestens ein Fachbegriff wird korrekt verwendet und erklärt. | 0–2 | |
| Aktivierung der Gruppe | Die Mitschülerinnen und Mitschüler haben etwas getan, nicht nur zugehört. | 0–4 | |
| Bewegungsdemonstration | Die Übung wird korrekt vorgemacht; das Fehlerbild wird bewusst im Kontrast gezeigt. | 0–3 | |
| Korrektur und Rückmeldung | Sichtbare Fehler bei Mitschülern werden aufgegriffen und korrigiert. | 0–2 | |
| Struktur und Zeit | Erkennbarer Aufbau; 5 Minuten werden auf ± 45 Sekunden eingehalten. | 0–2 | |
| Handout | Vollständig, übersichtlich, mit Quellenangaben; vorher ausgeteilt. | 0–3 | |
| Summe | Rückmeldung: | 20 |
Zur Gewichtung: Das Kriterium Aktivierung der Gruppe ist mit vier Punkten bewusst so hoch angesetzt wie die fachliche Richtigkeit. Ein Referat in der Sporthalle, das die Gruppe nur zuhören lässt, verfehlt seinen Zweck – unabhängig davon, wie korrekt der Inhalt ist. Wer das vorher weiß, plant anders.
Material 5
Stationskarten für den Dehnzirkel
Zehn Karten zum Ausdrucken und Laminieren. Sie enthalten bewusst auch das Feld „Du spürst es" – dadurch wird die Karte selbstkorrigierend: Wer an der falschen Stelle zieht, merkt es selbst.
Wade an der Wand
So geht's: Schrittstellung zur Wand, Hände auf Schulterhöhe. Hinteres Bein gestreckt, Ferse am Boden, Fußspitze geradeaus. Becken nach vorn schieben.
Zweiter Durchgang: hinteres Knie leicht beugen – das erreicht den tieferliegenden Wadenmuskel.
Du spürst es: in der Wadenmitte. Achtung: Ferse bleibt unten, Fuß dreht nicht nach außen.
Hintere Oberschenkel
So geht's: Langsitz, ein Bein gestreckt, das andere angewinkelt mit der Fußsohle am Innenschenkel. Mit geradem Rücken aus der Hüfte nach vorn neigen.
Du spürst es: Oberschenkelrückseite. Achtung: Rücken gerade – „Bauch zum Oberschenkel, nicht Nase zum Knie."
Hüftbeuger im Ausfallschritt
So geht's: Tiefer Ausfallschritt, hinteres Knie auf der Matte. Erst das Becken aufrichten und die Gesäßmuskulatur anspannen, dann das Becken nach vorn schieben.
Du spürst es: vorn in der Leiste. Achtung: kein Hohlkreuz – ohne aufgerichtetes Becken wirkt die Dehnung nicht.
Vordere Oberschenkel
So geht's: Im Stand die Ferse zum Gesäß ziehen, Knie zeigt nach unten und bleibt neben dem Standbein. Freie Hand stützt an der Wand.
Du spürst es: Oberschenkelvorderseite. Achtung: Knie nicht nach außen wandern lassen, Becken aufgerichtet.
Adduktoren
So geht's: Breiter Grätschstand, Gewicht auf ein Bein verlagern und dieses beugen. Das andere Bein bleibt gestreckt, Fuß vollflächig am Boden.
Du spürst es: Innenseite des gestreckten Beins. Achtung: Kniescheibe zeigt nach oben, nicht nach innen.
Gesäßmuskulatur
So geht's: Rückenlage, ein Fußgelenk auf dem gegenüberliegenden Oberschenkel ablegen. Den unteren Oberschenkel greifen und zur Brust ziehen.
Du spürst es: tief im Gesäß. Achtung: Kopf und Schultern bleiben abgelegt.
Rücken mobilisieren
So geht's: Vierfüßlerstand. Rücken Wirbel für Wirbel ausrunden, dann wieder lang machen. Acht bis zehn langsame Wechsel.
Du spürst es: breit entlang des Rückens. Besonderheit: Diese Station wird bewegt statt gehalten – hier wird mobilisiert, nicht gedehnt.
Brust an der Wand
So geht's: Seitlich zur Wand, Unterarm im rechten Winkel an die Wand legen, Oberarm auf Schulterhöhe. Oberkörper langsam wegdrehen.
Du spürst es: vorn über der Brust. Achtung: Schulterblatt nach hinten unten ziehen – die Schulter darf nicht nach vorn wandern.
Seitliche Rumpfkette
So geht's: Aufrechter Stand, einen Arm lang über den Kopf führen, am Handgelenk fassen und zur Gegenseite neigen. Becken bleibt gerade.
Du spürst es: seitlich an Rumpf und Achsel. Achtung: rein seitlich neigen – Vorstellung: zwischen zwei Glasscheiben.
Nacken
So geht's: Aufrechter Sitz, eine Hand fasst unter die Sitzfläche und fixiert die Schulter unten. Kopf langsam zur Gegenseite neigen.
Du spürst es: seitlich am Nacken. Achtung: niemals am Kopf ziehen, niemals kreisen. Diese Station wird am ruhigsten ausgeführt.
Zur Partnerarbeit im Zirkel – ein Befund, der überrascht: Selbstdehnung ist wirksamer als Partnerdehnung. Der Partner sollte im Zirkel deshalb nicht als Dehnhilfe eingesetzt werden, sondern als Beobachter mit Auftrag: Er hat die Stationskarte in der Hand und gibt nach fünfzehn Sekunden eine Rückmeldung zu genau dem Fehler, der dort genannt ist. Das erzeugt Bewegungswissen, statt Druck auf Gelenke – und liefert nebenbei beobachtbare Belege für die Bewertung der Methodenkompetenz.
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Beiträge, Hintergründe und Praxisimpulse rund um Schulsport und Sportunterricht – ergänzend zu den Themenseiten dieses Fitnessweb.